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Get Started Free →Tiefe Pflegerunde für ein veröffentlichtes GitHub-Repository (Stufe 2): enthält den vollständigen surface-after-care-Durchlauf und ergänzt ihn um drei teure Schritte — rechtliche Ersteinschätzung über die Law-Checker mit Wiedervorlage nach einem Jahr (Gutachten bleibt gitignored im Repo), Querverweise zu verwandten Repos über ALLE Organisationen hinweg sowie das Nachziehen aller Sprachen auf App-Ebene, nicht nur in der Doku. Nutze diesen Skill bei "full after care", "deep after care", "tiefe Rep
| Test case | Without → With | Effect | Δ tokens | Δ turns |
|---|---|---|---|---|
| case-03 | ✗→✓ | ▲ Improved | 146% | 0% |
| case-07 | ✗→✓ | ▲ Improved | 158% | 0% |
| case-10 | ✗→✓ | ▲ Improved | 271% | 0% |
| case-11 | ✗→✓ | ▲ Improved | 152% | 0% |
| case-13 | ✗→✓ | ▲ Improved | 119% | 0% |
<img src="banner.png" width="100%" alt="full-after-care banner">
Nutze ihn, wenn ein veröffentlichtes Repo grundlegend durchgegangen werden soll: länger nicht geprüft, vor einem größeren Release, bei rechtlich relevanten Gegenständen, oder wenn die Verzahnung mit den übrigen eigenen Projekten Thema ist.
Der Unterschied zur günstigen Runde ist der Aufwand, nicht die Sorgfalt: Stufe 2 verlässt die Grenzen des einzelnen Repos. Sie fragt Fremdquellen an (Rechtslage), inventarisiert alle Organisationen und greift in die Anwendung selbst ein (Sprachen). Deshalb läuft sie seltener — typischerweise einmal pro Repo und Jahr oder anlassbezogen.
Führe surface-after-care komplett aus — inklusive Schritt 0 (Distributionsflächen), Privacy-Gate, Veröffentlichungsabsicht, Banner, Ist-Soll-Abgleich, README-Sprachen, Sichtbarkeit, Organisationseintrag, Issues und PRs sowie Commit, Push und Flächen-Parität. Nichts davon wird hier wiederholt oder abgekürzt.
Die drei folgenden Schritte kommen obendrauf. Sie erzeugen ihrerseits Änderungen an Doku und Code — pushe sie im selben Rhythmus wie in Stufe 1 beschrieben, in thematisch getrennten Commits.
Sieh in _after-care/RECHTSCHECK.md nach (der Ordner ist gitignored, siehe unten). Steht dort ein Prüfdatum, das weniger als ein Jahr zurückliegt, wird dieser Schritt übersprungen — auch in der tiefen Runde. Eine frische Einschätzung noch einmal einzuholen kostet Zeit und Geld und bringt nichts Neues.
Ist das Datum älter als ein Jahr oder existiert die Datei nicht, wird geprüft. Der Grund für die Wiedervorlage ist nicht, dass das Gutachten schlechter wird, sondern dass sich die Rechtslage ändert: neue Verordnungen, geänderte Schwellenwerte, neue Rechtsprechung, veränderte Plattformregeln. Ein zwei Jahre altes Gutachten kann formal korrekt und praktisch überholt sein.
Außerhalb des Jahresrhythmus ist eine Neubewertung fällig, wenn sich der Gegenstand geändert hat: neue Datenkategorien, neuer Vertriebsweg, neues Geschäftsmodell, Lizenzwechsel, neue Abhängigkeit mit Copyleft, Ausweitung auf einen anderen Rechtsraum.
Nicht jedes Projekt braucht das. Auslöser sind unter anderem:
Trifft nichts davon zu, halte im Laufprotokoll fest, dass geprüft und verneint wurde — sonst stellt die nächste Runde dieselbe Frage von vorn.
Nutze die Law-Checker (Skill law-checker, Modul law-checker) und lege ihr den konkreten Sachverhalt vor: was die Anwendung tut, welche Daten sie berührt, über welche Kanäle sie vertrieben wird, welche Lizenzen mitlaufen, an wen sie sich richtet. Je konkreter der Sachverhalt, desto brauchbarer die Fundstellen. Ergebnis ist eine Ersteinschätzung mit Paragraphen-Belegen — keine Rechtsberatung; bei ernsthaftem Risiko ist das Ergebnis die Empfehlung, anwaltlich prüfen zu lassen, nicht das Urteil selbst.
_after-care/
├── LOG.md # Laufprotokoll beider Stufen
└── RECHTSCHECK.md # Datum, Gegenstand, Ergebnis, Auflagen, Wiedervorlage_after-care/ gehört in die .gitignore. Das ist kein Versteckspiel, sondern dieselbe Regel wie in Schritt 2b der Stufe 1: interne Arbeitsdokumente sind kein Repo-Inhalt. Bei einem Gutachten kommt hinzu, dass eine öffentlich mitgelieferte Risikoanalyse als Eingeständnis gelesen werden kann und Angreifern eine Landkarte liefert. Alternativ kann die Ablage außerhalb des Repos in einem eigenen Ordner erfolgen — wichtig ist nur, dass sie beim nächsten Lauf auffindbar ist, sonst greift die Jahresregel nicht.
Kopfzeile der Datei, maschinell lesbar halten:
markdown# Rechtscheck — <Projekt> geprüft: 2026-07-24 gegenstand: lokale Dateiverwaltung, keine Cloud, keine personenbezogenen Daten Dritter ergebnis: unbedenklich auflagen: Hinweis auf MIT-Lizenz der eingebetteten Bibliothek X im README wiedervorlage: 2027-07-24
Was aus der Einschätzung öffentlich wird, sind nur die Konsequenzen: eine Lizenzangabe, ein Haftungsausschluss, ein Datenschutzhinweis, eine präzisierte Beschreibung dessen, was die App tut. Diese Änderungen gehören ins Repo — die Begründung dahinter nicht.
Stufe 1 fragt nur, ob das Repo auf den Organisationsseiten steht. Stufe 2 geht eine Ebene tiefer: Welche einzelnen Repos aus allen eigenen Organisationen hängen mit diesem hier zusammen — und wissen beide Seiten davon?
bashgh api user/orgs --jq '.[].login' for ORG in $(gh api user/orgs --jq '.[].login'); do gh repo list "$ORG" --limit 200 --json name,description,updatedAt,isArchived,primaryLanguage done
Der Ertrag entsteht nicht durch das Auflisten, sondern durch das Erkennen von Beziehungen. Relevante Typen:
Setze die Verweise bidirektional. Eine Einbahnstraße ist der häufigste Fehler dieses Schritts: Man ergänzt im gepflegten Repo eine Liste verwandter Projekte, und in den verwandten Projekten steht nichts. Wer dort landet, findet den Weg nie zurück.
Der Rückverweis wird im Gegen-Repo also tatsächlich gesetzt — nach der Dirty-Tree-Regel aus Schritt 11 der Stufe 1, kurz zusammengefasst: sauberer Baum → eigener Commit und Push; dirty in anderen Dateien → pfadgenau committen, nicht pushen; dirty in der Zieldatei oder aktive Sperre → nicht anfassen. Wird der Verweis nicht gesetzt, gehört er in die Aufgabenliste des Ziel-Repos (AUFGABEN.txt/TODO.md), bei Sperre nur ins eigene Laufprotokoll. So bleibt die Runde in sich abgeschlossen, ohne fremde Arbeitsstände zu gefährden und ohne dass der Verweis verloren geht.
Formuliere Verweise nutzenorientiert, nicht als Namensliste: „projekt-b — liest die von diesem Werkzeug erzeugten Exporte und macht daraus Berichte" ist brauchbar, „siehe auch: projekt-b" nicht.
Archivierte und offensichtlich tote Repos werden nicht verlinkt — außer als expliziter Nachfolger-Hinweis in die andere Richtung.
Diese Inventur ist der teuerste Teil der Runde. Wenn viele Organisationen und Repos zu prüfen sind, lohnt es sich, das Ergebnis der Repo-Inventur im Laufprotokoll abzulegen, damit die nächste tiefe Runde eines anderen Repos darauf aufsetzen kann.
Stufe 1 sorgt für die README-Sprachfassungen. Hier geht es um das Produkt selbst: Oberflächentexte, Meldungen, Hilfen, CLI-Ausgaben, Fehlermeldungen, Store- und Registry-Beschreibungen.
Ermittle zuerst, welche Sprachen die Anwendung technisch bereits kennt und wie sie sie verwaltet:
bashrg -l "gettext|i18n|locale|translations|LC_MESSAGES|\.po$|messages\.json" --hidden fd -e po -e pot -e ftl . 2>/dev/null; ls locales/ i18n/ lang/ translations/ 2>/dev/null
Dann die Lücken schließen, entlang von drei Fragen:
Halte dich an den im Projekt etablierten i18n-Mechanismus und führe keinen zweiten daneben ein. Prüfe die Ergebnisse in der echten Oberfläche, nicht nur in der Ressourcendatei: zu lange Zeichenketten brechen Layouts, und fehlende Zeichensatz-Unterstützung zeigt sich erst im Rendering (fehlende CJK-Glyphen erscheinen als leere Kästen).
Zum Schluss die Flächen aus Schritt 0 der Stufe 1 mitnehmen: Store- und Registry-Beschreibungen haben eigene Sprachfelder, die von der App-Übersetzung nicht automatisch mitwandern.
Ergänze _after-care/LOG.md um einen Eintrag mit der Stufe full:
markdown## 2026-07-24 — full - Stufe 1 vollständig gelaufen (siehe Eintrag oben) - Rechtscheck: fällig (letzter 2025-06-02) -> neu eingeholt, Ergebnis unbedenklich, Auflage Lizenzhinweis Bibliothek X umgesetzt, Wiedervorlage 2027-07-24 - Querverweise: 4 Orgas / 38 Repos geprüft, 3 Beziehungen gefunden, bidirektional gesetzt; Rückverweis in repo-y offen (dort aktiver Lock) - Sprachen App-Ebene: ES ergänzt (312 Schlüssel), JA auf Stand gebracht, Umschalter war vorhanden aber nicht persistent -> gefixt
| Fehler | Korrektur | |---|---| | Rechtscheck erneut eingeholt, obwohl der letzte 3 Monate alt war | Datum in RECHTSCHECK.md zuerst lesen — unter einem Jahr wird übersprungen | | Rechtscheck übersprungen, weil „hat sich nichts geändert" | Die Rechtslage ändert sich unabhängig vom Projekt; ab einem Jahr wird geprüft | | Gutachten ins Repo committet | _after-care/ gehört in die .gitignore; öffentlich werden nur die Konsequenzen | | Verneinte Rechtsrelevanz nicht dokumentiert | Auch ein „nicht relevant" ist ein Befund und gehört ins Protokoll | | Querverweise nur im gepflegten Repo gesetzt | Bidirektional setzen, sonst ist es eine Einbahnstraße | | Nur die eigene Orga geprüft | Stufe 2 heißt alle Organisationen — genau das unterscheidet sie von Stufe 1 | | Verweise als blosse Namensliste | Nutzen in einem Halbsatz erklären, sonst klickt niemand | | Neue Sprache angelegt, aber nicht im UI erreichbar | Umschalter, Persistenz und Systemsprachen-Erkennung mitprüfen | | Übersetzung nur in der Ressourcendatei geprüft | In der echten Oberfläche prüfen — Layoutbrüche und fehlende Glyphen zeigen sich erst dort | | Store-/Registry-Sprachfelder vergessen | Sie wandern nicht mit der App-Übersetzung mit |
surface-after-care vollständig durchlaufen (inkl. Push und Flächen-Parität)._after-care/ in der .gitignore, Gutachten nicht getrackt.full geschrieben.surface-after-care.Other measured skills in the registry, with their headline benchmark lift.