Wenn es um Transparenzgebot 307 in AGB-Recht-Prüfer geht: zerlegt Ergebnis, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und Gegenposition; liefert eine Gegenprüfung mit Fehler-, Beweis- und Fristencheck.
SkillScore91Maintained
Automatic
◆Legal & Contracts pack
Last verified 8/13/2026
What it changes
Passed 20 of 22 test cases with the skill, and 14 of 22 without it.
Without skill64%
With skill91%
Checks it passed that the model alone missed
Provides a negotiable fallback clause option.
Provides a legally compliant alternative drafting.
Requires checking current official statutory text on Gesetze im Internet.
and 5 more in the full report
7 fixed13 passed either way1 still failing1 broke
Pass-rate lift
+27 pp
Tokens
+44%
Agent turns
0%
Response time
+4%
Model gemini-3.6-flashMeasured 8/13/2026v120 of 22 cases passed with skill
Tokens, turns and time describe resource use, not a dollar price.
See it in action
One of 7 test cases the skill fixed. Same model, same prompt, with and without the skill.
1 of 7
Prompt
What mandatory verification step must be performed regarding official statutory sources before making definitive legal assertions on BGB §§ 305-310 standard terms?
What was checked, without and with the skill
Checked
Without skill
With skill
Requires checking current official statutory text on Gesetze im Internet.
Missed
Passed
case-14 · gemini-3.6-flash · 8/13/2026 · answers are capped and redacted
What's inside
The instructions your model reads when the skill loads.
SKILL.md31 linessingle file
Transparenzgebot 307
Fachkern: Transparenzgebot 307
Klauselproblem (Transparenzgebot 307): prüft die AGB-Kontrolle quellenstreng entlang BGB §§ 305 bis 310 und ordnet Rechtsfolge, Risiko und bessere Fassung.
Beleglogik: Originalklausel, Vertragsumfeld, Verwendungsnachweis, Verhandlungsspuren, Kundengruppe, Marktstandard und wirtschaftliche Wirkung als Matrix erfassen.
Arbeitsprodukt: Klauselampel, Redline, Ersatzformulierung, Verhandlungsposition und gerichtsfeste Kurzbegründung mit Live-Check amtlicher Normenquellen.
Prüfpfad
Normenstand sichern: Vor tragenden Aussagen BGB §§ 305 bis 310 auf Gesetze im Internet prüfen; bei Verbandsrisiko UKlaG ergänzen.
Anwendungsbereich: AGB-Eigenschaft, Einbeziehung, Individualabrede, Verbraucher-/Unternehmerstatus und Sondermaterie klären.
Auslegung: kundenfeindlichste vertretbare Auslegung, Überraschung, Mehrdeutigkeit und Transparenz prüfen.
Inhaltskontrolle: § 307 BGB als Grundprüfung, danach einschlägige Klauselverbote aus §§ 308, 309 BGB und § 310 BGB einordnen.
Spezialfokus Transparenzgebot (§ 307 Abs. 1 S. 2 BGB):
Vier Säulen: (1) Bestimmtheit (kein Beurteilungsspielraum für Verwender), (2) Klarheit (durchschnittlicher Kunde versteht ohne fremde Hilfe), (3) Verständlichkeit (keine Fachsprache, keine Schachtelsätze), (4) Vollständigkeit (alle wesentlichen Folgen werden benannt, keine "Doppeldeutigkeit nach hinten").
§ 307 Abs. 1 S. 2 BGB gilt eigenständig: Transparenzmangel macht die Klausel unwirksam, auch wenn die Klausel inhaltlich an sich vertretbar wäre - das ist eine Besonderheit gegenüber Abs. 1 S. 1, Abs. 2 BGB.
B2B: Volle Geltung auch im B2B. Erleichterungen nur dort, wo der unternehmerische Verkehr typischerweise Klauselinhalt selbständig erschließt; bei Belastungsklauseln bleibt strenger Maßstab (BGH, ständige Rechtsprechung).
Verbraucherrichtlinienkonforme Auslegung: Richtlinie 93/13/EWG Art. 5 verlangt klare und verständliche Abfassung; nach EuGH ist die Transparenzkontrolle materiell und nicht nur grammatikalisch zu führen.
Häufige Transparenzfehler: "soweit gesetzlich zulässig", "im Wesentlichen", undefinierte Verweisketten zu Anlagen, Verweis auf "geltende Preisliste" ohne Bezugspunkt, dynamische Verweise ohne Trigger-Definition.
Rechtsfolge: Unwirksamkeit nach § 306 Abs. 1 BGB, gesetzliches Recht greift; keine geltungserhaltende Reduktion auf "transparente" Teile.
Verbesserung: mindestens eine sichere Ersatzfassung und bei Bedarf eine verhandelbare Fallback-Fassung formulieren.
Praktiker-Check Transparenz
Kann der durchschnittliche Kunde nach einmaligem Lesen mit konkreten Worten erklären, (a) was die Klausel ihn kostet, (b) wann sie greift, (c) was passiert, wenn er nicht reagiert? Wenn nein: Transparenzfehler. Faustregel: Wenn der Kunde nachfragen muss, ist die Klausel intransparent.
Quellenanker
Siehe references/QUELLEN.md, references/PRUEFLOGIK.md und references/KLAUSELFAMILIEN.md.