▸case-01 Wir haben bei der ordentlichen Hauptversammlung unserer börsennotierten AG Unstimmigkeiten bei der Auszählung elektronischer Stimmabgaben und doppelter Weisungen über die Intermediärskette festgestellt. Ein Aktionär droht nun mit einer Anfechtungsklage bezüglich der Briefwahlergebnisse. Bitte analysiere die Lage: Fasse den Sachverhalt prägnant in fünf Sätzen zusammen, nenne den einschlägigen Rechtsrahmen, erstelle vier Handlungsvarianten (konservativ, verhandlungsstark, pragmatisch und prozessfest), unterziehe die Einwände der Gegenseite einem Härtetest anhand der Beweismittel und schlage passende Folgeschritte vor. | fail→fail | 22,787 | 23,224 | +2% | 1 | 1 | 0% | 3,931 | 5,070 | +29% | 0 | 0 | — |
▸case-02 Ein Minderheitsaktionär behauptet, dass seine elektronisch übermittelten Briefwahlstimmen zu TOP 3 bei der Beschlussfeststellung zu Unrecht wegen einer angeblich verspäteten Depotbestätigung ignoriert wurden. Der Vorstand benötigt vor Erstellung der notariellen Niederschrift eine rechtliche Einordnung. Bitte liefere eine Auswertung mit folgenden Abschnitten: Fünf-Satz-Kompaktfassung der Faktenlage, Darstellung der maßgeblichen gesetzlichen Anker im Aktienrecht, Ausarbeitung von vier Vorgehensoptionen von vorsichtig bis gerichtsfest, Analyse der gegnerischen Argumente samt Belegprüfung und zwei bis vier Empfehlungen für den weiteren Verfahrensablauf. | fail→pass | 20,633 | 23,182 | +12% | 1 | 1 | 0% | 3,875 | 5,266 | +36% | 0 | 0 | — |
▸case-03 Bei einer Hauptversammlung kam es zu einer Überschneidung zwischen postalisch eingegangenen Stimmzetteln und einer späteren Online-Stimmabgabe über das Aktionärsportal, was nun die Feststellung des Beschlussergebnisses gefährdet. Bitte erstelle eine rechtliche Stellungnahme: Verdichte die Ausgangslage auf fünf Sätze, zeige die rechtlichen Prüfungsachsen auf, entwirf vier strategische Lösungswege (konservativ, verhandlungsorientiert, pragmatisch, prozesssicher), überprüfe die Angriffsfläche gegenüber Einwänden der Opposition und nenne geeignete Ergänzungsbausteine zur weiteren Fallbearbeitung. | pass→pass | 20,989 | 29,364 | +40% | 1 | 1 | 0% | 3,631 | 5,542 | +53% | 0 | 0 | — |
▸case-04 Wir gründen eine GmbH & Co. KG und benötigen die Ausarbeitung eines Gesellschaftsvertrags bezüglich der Vertretungsmacht der Komplementär-GmbH im Außenverhältnis. | pass→pass | 14,399 | 20,117 | +40% | 1 | 1 | 0% | 2,613 | 3,428 | +31% | 0 | 0 | — |
▸case-05 Der Wahlvorstand einer Betriebsratswahl fragt nach der Anfechtbarkeit wegen fehlerhafter Briefwahlunterlagen gemäß der Wahlordnung zum Betriebsverfassungsgesetz (WO BetrVG). | pass→pass | 16,218 | 18,736 | +16% | 1 | 1 | 0% | 2,820 | 4,303 | +53% | 0 | 0 | — |
▸case-06 Der Aufsichtsrat einer börsennotierten AG möchte das Vorstandsvergütungssystem gemäß § 87a AktG überarbeiten und den Vergütungsbericht vorbereiten. | pass→fail | 17,866 | 15,926 | -11% | 1 | 1 | 0% | 3,137 | 3,812 | +22% | 0 | 0 | — |
▸case-07 Ein Großaktionär hat zunächst per Briefwahl abgestimmt und danach während der laufenden Hauptversammlung im Online-Portal ein abweichendes Votum abgegeben. Der Versammlungsleiter fragt, wie bei der Stimmenauszählung vorzugehen ist. Gib eine Handlungsempfehlung ab, verdichte die Fakten auf fünf Sätze, wende den Arbeitsmodus an und berücksichtige vier Ausführungsvarianten. | pass→pass | 13,162 | 17,180 | +31% | 1 | 1 | 0% | 2,357 | 4,079 | +73% | 0 | 0 | — |
▸case-08 Ein institutioneller Investor aus Großbritannien reklamiert, dass seine Depotbank im Rahmen der Intermediärskette nach ARUG-II die Weisung zur elektronischen Stimmabgabe nicht rechtzeitig weitergeleitet hat. Der Vorstand wünscht eine rechtliche Beurteilung bezüglich eines möglichen Legitimationsmangels. | pass→fail | 19,601 | 18,798 | -4% | 1 | 1 | 0% | 3,330 | 3,988 | +20% | 0 | 0 | — |
▸case-09 Während der virtuellen HV gab es einen zweiminütigen Serverausfall im Stimmabgabeportal. Zwei Aktionäre kündigen Widerspruch zur Niederschrift gemäß § 245 AktG an. Erstelle die rechtliche Abwägung gemäß Vorgabe. | pass→pass | 18,657 | 19,412 | +4% | 1 | 1 | 0% | 3,182 | 4,464 | +40% | 0 | 0 | — |
▸case-10 Am Nachweisstichtag lagen Vermutungen über Leerverkäufe bezüglich der eingetragenen Briefwahlaktien vor. Der Notar verlangt Aufklärung zur Stimmrechtsberechtigung für die Beschlussfeststellung. | pass→pass | 19,985 | 19,375 | -3% | 1 | 1 | 0% | 3,229 | 4,109 | +27% | 0 | 0 | — |
▸case-11 Über einen Stimmrechtsberater gingen zwei widersprüchliche Weisungen für dieselben Depots ein: eine Briefwahlkarte per Post und eine elektronische Korrektur kurz vor Redeschluss. Wie ist das Stimmrecht auszuzählen? | pass→pass | 12,936 | 17,402 | +35% | 1 | 1 | 0% | 2,175 | 3,715 | +71% | 0 | 0 | — |
▸case-12 Zu TOP 4 liegt ein fristgerechter Gegenantrag eines Aktionärs vor. Es muss geklärt werden, wie frühere allgemeine Briefwahlstimmen für die Verwaltungsvorschläge bei der Auszählung des Gegenantrags gewertet werden. | pass→pass | 14,484 | 15,395 | +6% | 1 | 1 | 0% | 2,437 | 3,544 | +45% | 0 | 0 | — |
▸case-13 Bei einer Aktiengesellschaft besteht bezüglich eines Paketaktionärs ein gesetzliches Stimmverbot nach § 136 AktG. Der Betroffene hat dennoch elektronische Briefwahlstimmen abgegeben. Der Notar fordert die korrekte Feststellung des Beschlussergebnisses. | pass→pass | 16,608 | 18,413 | +11% | 1 | 1 | 0% | 2,961 | 4,192 | +42% | 0 | 0 | — |
▸case-14 Eine Europäische Aktiengesellschaft (SE) mit Sitz in Deutschland hat Aktionäre aus Frankreich, die per elektronischer Vollmacht an den Intermediär gestimmt haben. Es bestehen Zweifel an der Einhaltung der SE-VO und der Satzung bezüglich der Vollmachtsform. | fail→fail | 19,094 | 18,701 | -2% | 1 | 1 | 0% | 3,534 | 4,202 | +19% | 0 | 0 | — |
▸case-15 Ein Aktionär verlangt die Aufnahme seines Widerspruchs gegen die Erfassung von Briefwahlstimmen in das notarielle Protokoll, wurde aber nur elektronisch zugeschaltet. Wie muss die Feststellung des Beschlussergebnisses protokolliert werden? | pass→pass | 14,996 | 17,764 | +18% | 1 | 1 | 0% | 2,646 | 4,094 | +55% | 0 | 0 | — |
▸case-16 Ein Postbeutel mit schriftlichen Briefwahlunterlagen traf erst nach Ablauf der in der Einberufung festgelegten Ausschlussfrist bei der Gesellschaft ein. Die Großaktionäre verlangen deren nachträgliche Berücksichtigung. | pass→pass | 13,115 | 19,512 | +49% | 1 | 1 | 0% | 2,227 | 4,417 | +98% | 0 | 0 | — |
▸case-17 Nach Veröffentlichung der vorläufigen Stimmrechtsquote nach § 40 WpHG stellt sich heraus, dass elektronische Briefwahlstimmen versehentlich doppelt erfasst wurden. Wie ist die Veröffentlichung nach MAR zu korrigieren? | pass→pass | 15,951 | 21,587 | +35% | 1 | 1 | 0% | 2,761 | 4,852 | +76% | 0 | 0 | — |
▸case-18 Ein Aktionärsvertreter erscheint persönlich auf der Präsenzveranstaltung und widerruft die bereits elektronisch durch den Aktionär erteilte Weisung. Wie hat der Versammlungsleiter die Stimmkarte auszugeben? | pass→pass | 13,465 | 16,566 | +23% | 1 | 1 | 0% | 2,176 | 3,783 | +74% | 0 | 0 | — |
▸case-19 Ein Investor hat eine Pflichtmitteilung nach § 33 WpHG unterlassen. Es liegen elektronische Briefwahlstimmen dieses Investors vor. Dürfen diese bei der Beschlussfassung mitgezählt werden? | pass→pass | 12,777 | 16,428 | +29% | 1 | 1 | 0% | 2,075 | 3,618 | +74% | 0 | 0 | — |
▸case-20 Für eine Satzungsänderung ist eine Dreiviertelmehrheit erforderlich. Das Aktionärsportal zeigt Unstimmigkeiten bei der Berechnung der Ja-Stimmen im Verhältnis zu den Enthaltungen aus der Briefwahl. | pass→pass | 14,183 | 18,398 | +30% | 1 | 1 | 0% | 2,515 | 4,151 | +65% | 0 | 0 | — |
▸case-21 Bei mehreren elektronischen Vollmachten fehlt der Nachweis der Vertretungsmacht für juristische Personen im Handelregister. Kann das Stimmrecht bei der Briefwahlauszählung zurückgewiesen werden? | fail→pass | 18,178 | 20,085 | +10% | 1 | 1 | 0% | 3,004 | 4,132 | +38% | 0 | 0 | — |
▸case-22 In einer hybriden Hauptversammlung fiel die digitale Übertragung zur Beschlussfassung über TOP 2 vorübergehend aus. Mehrere Aktionäre fordern eine Neuauszählung aller postalischen und elektronischen Voten. | fail→pass | 14,186 | 21,471 | +51% | 1 | 1 | 0% | 2,455 | 4,704 | +92% | 0 | 0 | — |