Wenn es um E-Geld-Institut und E-Geld-Geschäft nach ZAG in Bank-Rechtsabteilung geht: ordnet Sachverhalt, Norm, Beweislast, Gegenargumente und nächsten Schritt; liefert ein direkt nutzbares Arbeitsprodukt mit Prüfpunkten, Risiken und nächstem Schritt.
SkillScore79Maintained
Automatic
◆FinServ Compliance pack
Last verified 8/31/2026
What it changes
Passed 19 of 24 test cases with the skill, and 8 of 24 without it.
Without skill33%
With skill79%
Checks it passed that the model alone missed
Cites § 23a ZAG governing e-money agents.
Cites § 23a ZAG for agent regulation requirements.
Cites § 11a ZAG requiring redemption at par value.
and 13 more in the full report
11 fixed8 passed either way5 still failing0 broke
Pass-rate lift
+46 pp
Tokens
+61%
Agent turns
0%
Response time
+1%
Model gemini-3.6-flashMeasured 8/31/2026v119 of 24 cases passed with skill
Tokens, turns and time describe resource use, not a dollar price.
See it in action
One of 11 test cases the skill fixed. Same model, same prompt, with and without the skill.
1 of 11
Prompt
An e-money issuer is calculating its ongoing capital requirements under German supervision. Their risk manager suggests applying Method A, B, or C from pure payment services or general risk-weighted asset formulas. Provide the statutory formula method and threshold percentage required by ZAG for ongoing own funds of e-money institutes.
What was checked, without and with the skill
Checked
Without skill
With skill
Specifies Method D under § 17 ZAG for ongoing own funds calculation.
Missed
Passed
States the requirement of 2 percent of the average outstanding e-money volume.
Passed
Passed
case-05 · gemini-3.6-flash · 8/31/2026 · answers are capped and redacted
What's inside
The instructions your model reads when the skill loads.
SKILL.md42 linessingle file
E-Geld-Institut und E-Geld-Geschäft nach ZAG
Arbeitsweg
Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: nur die Fristen des konkreten Rechtsgebiets und der Akte verwenden; Widerspruch, Klage, Einspruch, Rechtsmittel, Verjährung, Verwirkung, Rüge-, Anzeige-, Anmelde- und Ausschlussfristen strikt trennen und nie aus einem anderen Fachgebiet übernehmen.
Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Mandant, Gegner, zuständige Behörde oder Gericht, Sachverständige, ggf. EU-/internationale Stelle (siehe Skill-Detail).
Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Verwaltungsakte, Vertragsurkunden, Schriftsätze, Bescheide, Protokolle, Sachverständigengutachten und externe Beweismittel des Fachgebiets — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
Worum es geht
Prüft das E-Geld-Geschäft nach ZAG: ob ein Produkt E-Geld im Sinne von § 1 Abs. 2 ZAG ist, welche Erlaubnisanforderungen gelten und wie Eigenmittel, Sicherung, Ausgabe und Rücktausch rechtssicher ausgestaltet werden. Abgrenzungen zu Gutscheinen, Kryptowerten (MiCAR) und Bankeinlagen (KWG) werden durchgeführt.
Kernnormen
§ 1 Abs. 2 ZAG – E-Geld-Definition: elektronisch gespeicherter monetärer Wert in Form einer Forderung gegen den Emittenten, ausgegeben gegen Zahlung, zur Durchführung von Zahlungsvorgängen; drei kumulative Voraussetzungen
§ 11 Abs. 1 Nr. 1 ZAG – E-Geld-Institut-Erlaubnis: Antrag bei BaFin, Inhalt wie § 10 ZAG; Erlaubnis umfasst Zahlungsdienste nach § 1 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1–6 ZAG automatisch
§ 17 ZAG – Anfangskapital E-Geld-Institut: 350 TEUR (gegenüber 50/125 TEUR bei reinen ZI); laufende Eigenmittel nach Methode D (2 % des durchschnittlichen E-Geld-Umlaufs)
§ 11a ZAG – Ausgabe und Rücktausch: Ausgabe zum Nennwert, Rücktauschpflicht auf Verlangen des Inhabers, Entgeltbeschränkung beim Rücktausch
§ 23a ZAG – E-Geld-Agenten: Vertrieb durch Agenten; Registrierung, Haftung des E-Geld-Instituts für Agentenverhalten, AML-Schulungspflichten
§ 16 ZAG – Sicherung der Kundengelder (gilt auch für E-Geld-Institut): Treuhandkonto oder gleichwertige Sicherung für alle eingenommenen Gelder
§ 1 Abs. 2 ZAG i.V.m. § 1 Abs. 10 Nr. 10 ZAG – Gutschein-Ausnahme: begrenzte Netze (Einkaufsgutschein, Tankkarte) sind kein E-Geld wenn Akzeptanzstellenkreis eng begrenzt
E-Geld-Definition (§ 1 Abs. 2 ZAG): Ist der Wert elektronisch gespeichert, stellt er eine Forderung gegen den Emittenten dar, wird er gegen Zahlung ausgegeben und für Zahlungsvorgänge akzeptiert?
Abgrenzung Einlage vs. E-Geld: E-Geld ist keine rückzahlbare Einlage (§ 1 Abs. 2 Satz 3 ZAG); kein Zinsanspruch; kein Einlagensicherungsschutz (§ 11a Abs. 4 ZAG).
Gutschein-Ausnahme (§ 1 Abs. 10 Nr. 10 ZAG): Akzeptanzstellen auf klar definierten Kreis begrenzt? BaFin-Merkblatt E-Geld Abgrenzungsfälle beachten.