Wenn es um Zahlungsauslösedienst (PIS) nach ZAG und PSD2 in Bank-Rechtsabteilung geht: ordnet Sachverhalt, Norm, Beweislast, Gegenargumente und nächsten Schritt; liefert ein direkt nutzbares Arbeitsprodukt mit Prüfpunkten, Risiken und nächstem Schritt.
SkillScore86Maintained
Automatic
◆FinServ Compliance pack
Last verified 8/31/2026
What it changes
Passed 19 of 22 test cases with the skill, and 12 of 22 without it.
Without skill55%
With skill86%
Checks it passed that the model alone missed
The opinion cites § 675w BGB for payment authorization proof.
The analysis cites § 46 ZAG for Strong Customer Authentication.
The analysis specifies 50,000 EUR initial capital under § 17 ZAG.
and 10 more in the full report
8 fixed11 passed either way2 still failing1 broke
Pass-rate lift
+32 pp
Tokens
+54%
Agent turns
0%
Response time
+9%
Model gemini-3.6-flashMeasured 8/31/2026v119 of 22 cases passed with skill
Tokens, turns and time describe resource use, not a dollar price.
See it in action
One of 8 test cases the skill fixed. Same model, same prompt, with and without the skill.
1 of 8
Prompt
Wir entwickeln ein Softwaretool für Online-Händler, das Kontoinhabern ermöglicht, Überweisungen direkt im Checkout über ihr Girokonto auszulösen. Bitte erstelle ein juristisches Gutachten zur regulatorischen Einordnung nach dem Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz und den europäischen PSD2-Vorgaben. Das Gutachten soll in vier Abschnitte unterteilt sein: 1. Qualifikation der Dienstleistung, 2. Erlaubnisvoraussetzungen samt Absicherungsoptionen, 3. Anforderungen an die starke Kundenauthentifizierung inklusive Ausnahmetatbeständen, und 4. Pflichten zur Registrierung und Notifizierung für den grenzüberschreitenden Einsatz.
What was checked, without and with the skill
Checked
Without skill
With skill
The analysis cites § 10 ZAG for licensing requirements.
Passed
Passed
The analysis specifies 50,000 EUR initial capital under § 17 ZAG.
Missed
Passed
The analysis cites § 46 ZAG for Strong Customer Authentication.
Missed
Passed
The analysis cites § 55 ZAG for registration obligations in the BaFin register.
Missed
Passed
case-01 · gemini-3.6-flash · 8/31/2026 · answers are capped and redacted
What's inside
The instructions your model reads when the skill loads.
SKILL.md41 linessingle file
Zahlungsauslösedienst (PIS) nach ZAG und PSD2
Arbeitsweg
Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: nur die Fristen des konkreten Rechtsgebiets und der Akte verwenden; Widerspruch, Klage, Einspruch, Rechtsmittel, Verjährung, Verwirkung, Rüge-, Anzeige-, Anmelde- und Ausschlussfristen strikt trennen und nie aus einem anderen Fachgebiet übernehmen.
Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Mandant, Gegner, zuständige Behörde oder Gericht, Sachverständige, ggf. EU-/internationale Stelle (siehe Skill-Detail).
Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Verwaltungsakte, Vertragsurkunden, Schriftsätze, Bescheide, Protokolle, Sachverständigengutachten und externe Beweismittel des Fachgebiets — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
Worum es geht
Prüft Zahlungsauslösedienste (Payment Initiation Services, PIS) nach § 1 Abs. 1 Satz 2 Nr. 7 ZAG und Art. 66 PSD2. Er deckt die Erlaubnisanforderungen, die starke Kundenauthentifizierung (SCA), die Haftungskette zwischen PIS-Provider und kontoführender Bank sowie die technischen Schnittstellenanforderungen nach der RTS-SCA (Delegierte VO 2018/389) ab.
Kernnormen
§ 1 Abs. 1 Satz 2 Nr. 7 ZAG – Definition Zahlungsauslösedienst: Dienst zur Auslösung eines Zahlungsauftrags auf Veranlassung des Zahlungsdienstnutzers vom Zahlungskonto bei einem anderen Zahlungsdienstleister
§ 10 ZAG – Erlaubnispflicht; Anfangskapital für PIS nach § 17 ZAG: 50 TEUR (alternativ Berufshaftpflichtversicherung nach § 16 Abs. 3 ZAG)
§ 49 ZAG – Pflichten und Rechte des kontoführenden Zahlungsdienstleisters gegenüber PIS-Providern: Schnittstellenbereitstellung, Nicht-Diskriminierung, Authentifizierungs-Weiterleitung
§ 55 ZAG – Anmeldepflichten des PIS-Providers; Registrierung im BaFin-Zahlungsinstituts-Register
§ 46 ZAG – Starke Kundenauthentifizierung (SCA): Pflicht zur SCA bei elektronischen Zahlungsvorgängen; Ausnahmen nach RTS-SCA Art. 10–18
§ 27 ZAG – Haftung des PIS-Providers: bei nicht autorisierten Zahlungen Haftung gegenüber kontoführender Bank; Regress bei Verschulden des PIS-Providers
Art. 66 PSD2 (Richtlinie 2015/2366) – Rechte des Zahlungsauslösedienstleisters: Zugang zum Zahlungskonto, Informationspflichten, Authentifizierungsweiterleitung, Verbot Speicherung von Zahlungsdaten
Delegierte VO 2018/389 (RTS-SCA) – technische Standards für SCA und sichere Kommunikation: Art. 4 SCA-Elemente, Art. 10–18 SCA-Ausnahmen, Art. 19–32 sichere Kommunikation (API/Fallback-Interface), Art. 33–36 dedizierte Schnittstelle
Prüfschritte
Dienst-Klassifikation (§ 1 Abs. 1 Satz 2 Nr. 7 ZAG): Löst der Dienst tatsächlich einen Zahlungsauftrag aus (nicht nur Weiterleitung), vom Konto bei einem Dritten?
Erlaubnis (§ 10 ZAG): Anfangskapital 50 TEUR oder Berufshaftpflichtversicherung (Deckungssumme nach EBA-Orientierung 0,5 Mio. Euro pro Schaden, 1 Mio. Euro pro Jahr).