Wenn es um Inhaltskontrolle 307 Generalklausel in AGB-Recht-Prüfer geht: zerlegt Ergebnis, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und Gegenposition; liefert eine Gegenprüfung mit Fehler-, Beweis- und Fristencheck.
SkillScore59Maintained
Automatic
◆Legal & Contracts pack
Last verified 8/13/2026
What it changes
Passed 13 of 22 test cases with the skill, and 9 of 22 without it.
Without skill41%
With skill59%
Checks it passed that the model alone missed
Includes a Redline markup
Includes a Beleglogik matrix
States that individually negotiated terms under § 305 paragraph 1 sentence 3 BGB are exempt from AGB content control
4 fixed9 passed either way9 still failing0 broke
Pass-rate lift
+18 pp
Tokens
+59%
Agent turns
0%
Response time
+11%
Model gemini-3.6-flashMeasured 8/13/2026v113 of 22 cases passed with skill
Tokens, turns and time describe resource use, not a dollar price.
See it in action
One of 4 test cases the skill fixed. Same model, same prompt, with and without the skill.
1 of 4
Prompt
Ein B2B-Lieferant verwendet in seinen AGB die Bestimmung: 'Die Haftung für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist auf 5.000 EUR begrenzt, selbst wenn der vertragstypische, vorhersehbare Schaden höher liegt.' Bietet diese Bestimmung im Streitfall ausreichend Rechtssicherheit? Erstelle die Prüfung und notwendige Arbeitsprodukte.
What was checked, without and with the skill
Checked
Without skill
With skill
Identifies the clause as an invalid restriction of core contractual duties under § 307 paragraph 2 number 2 BGB
Passed
Passed
Includes a Beleglogik matrix
Missed
Passed
case-05 · gemini-3.6-flash · 8/13/2026 · answers are capped and redacted
What's inside
The instructions your model reads when the skill loads.
SKILL.md37 linessingle file
Inhaltskontrolle 307 Generalklausel
Fachkern: Inhaltskontrolle 307 Generalklausel
Klauselproblem (Inhaltskontrolle 307 Generalklausel): prüft die AGB-Kontrolle quellenstreng entlang BGB §§ 305 bis 310 und ordnet Rechtsfolge, Risiko und bessere Fassung.
Beleglogik: Originalklausel, Vertragsumfeld, Verwendungsnachweis, Verhandlungsspuren, Kundengruppe, Marktstandard und wirtschaftliche Wirkung als Matrix erfassen.
Arbeitsprodukt: Klauselampel, Redline, Ersatzformulierung, Verhandlungsposition und gerichtsfeste Kurzbegründung mit Live-Check amtlicher Normenquellen.
Prüfpfad
Normenstand sichern: Vor tragenden Aussagen BGB §§ 305 bis 310 auf Gesetze im Internet prüfen; bei Verbandsrisiko UKlaG ergänzen.
Anwendungsbereich: AGB-Eigenschaft, Einbeziehung, Individualabrede, Verbraucher-/Unternehmerstatus und Sondermaterie klären.
Auslegung: kundenfeindlichste vertretbare Auslegung, Überraschung, Mehrdeutigkeit und Transparenz prüfen.
Inhaltskontrolle: § 307 BGB als Grundprüfung, danach einschlägige Klauselverbote aus §§ 308, 309 BGB und § 310 BGB einordnen.
Spezialfokus § 307 BGB als Generalklausel und Auffangtatbestand:
Prüfungsreihenfolge: Erst § 309 BGB (absolute Klauselverbote, B2C), dann § 308 BGB (Klauselverbote mit Wertungsmöglichkeit, B2C), dann § 307 BGB. Im B2B nur § 307 BGB unter Berücksichtigung der Klauselverbote als Wertungsmaßstab.
Tatbestand § 307 Abs. 1 S. 1 BGB: Unangemessene Benachteiligung entgegen Treu und Glauben. Indizien: Abweichung von dispositivem Recht zulasten des Kunden, Risikoverlagerung, einseitige Bestimmungsrechte des Verwenders, fehlende Reziprozität.
Auslegungshilfen § 307 Abs. 2 BGB:
Nr. 1: Abweichung von wesentlichen Grundgedanken der gesetzlichen Regelung (Leitbildwiderspruch). Beispiel: Verschuldensunabhängige Schadensregeln statt § 280 Abs. 1 S. 2 BGB.
Nr. 2: Einschränkung wesentlicher Rechte oder Pflichten, die sich aus der Natur des Vertrages ergeben, sodass Vertragszweck gefährdet wird (Kardinalpflichtenrechtsprechung).
§ 307 Abs. 3 BGB: Klauseln, die nur die Hauptleistung oder das Entgelt regeln, unterliegen nur der Transparenzkontrolle (Abs. 1 S. 2 BGB). Aber: Nebenabreden über Hauptleistung (Preisnebenabreden, Zusatzentgelte) sind voll kontrollfähig.
B2B (§ 310 Abs. 1 BGB): § 307 BGB gilt voll; §§ 308, 309 BGB nur als Wertungsmaßstab. BGH-Linie: Die Wertungen der §§ 308, 309 BGB strahlen ausstrahlend ins B2B aus, soweit keine Geschäftsgebräuche oder typische Risikoallokationen abweichen rechtfertigen (ständige Rechtsprechung).
Rechtsfolge: Unwirksamkeit, gesetzliche Ersatzregel, Rückzahlung, Vertragsfortbestand, Prozess- und UKlaG-Risiko prüfen.
Verbesserung: mindestens eine sichere Ersatzfassung und bei Bedarf eine verhandelbare Fallback-Fassung formulieren.
Prüfschema § 307 BGB im Quick-Check
Ist die Klausel eine Hauptleistungsbestimmung (§ 307 Abs. 3 BGB)? Wenn ja: nur Transparenz prüfen.
Weicht sie von dispositivem Recht zulasten des Kunden ab? Wenn ja: § 307 Abs. 2 Nr. 1 BGB greift Indiz.
Werden wesentliche Vertragspflichten eingeschränkt? Wenn ja: § 307 Abs. 2 Nr. 2 BGB.
Strahlt ein Klauselverbot der §§ 308, 309 BGB aus? Im B2C greift es direkt; im B2B als Wertungsmaßstab.
Wenn unwirksam: § 306 BGB Folge - kein Inhaltsabschluss, keine Reduktion.
Quellenanker
Siehe references/QUELLEN.md, references/PRUEFLOGIK.md und references/KLAUSELFAMILIEN.md.