Wenn es um Laufzeit Verlängerung 309 in AGB-Recht-Prüfer geht: zerlegt Ergebnis, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und Gegenposition; liefert eine Gegenprüfung mit Fehler-, Beweis- und Fristencheck.
NewMaintained
Automatic
◆Legal & Contracts pack
Last verified 8/13/2026
What it changes
Passed 18 of 22 test cases with the skill, and 18 of 22 without it.
Without skill82%
With skill82%
Checks it passed that the model alone missed
Includes a Klauselampel rating.
Includes a Redline markup of the original contract text.
1 fixed17 passed either way3 still failing1 broke
Pass-rate lift
0 pp
Tokens
+63%
Agent turns
0%
Response time
+14%
Model gemini-3.6-flashMeasured 8/13/2026v118 of 22 cases passed with skill
Tokens, turns and time describe resource use, not a dollar price.
See it in action
A test case the skill fixed. Same model, same prompt, with and without the skill.
Prompt
In unseren AGB für B2B-Softwarelizenzen nutzen wir aktuell folgende automatische Verlängerungsregelung: 'Die Mindestvertragslaufzeit beträgt 36 Monate. Mangels fristgerechter Kündigung 6 Monate vor Ende verlängert sich der Vertrag jeweils um 24 Monate.' Prüfen Sie diese Bestimmung auf AGB-rechtliche Bedenken nach dem BGB. Wir benötigen eine rechtliche Einordnung, eine Bewertung des Wirksamkeitsrisikos sowie eine überarbeitete Ersatzformulierung inklusive Verhandlungsposition.
What was checked, without and with the skill
Checked
Without skill
With skill
Includes a Klauselampel rating.
Missed
Passed
Includes a Redline markup of the original contract text.
Missed
Passed
Evaluates clause validity under BGB § 307 regarding amortization.
Passed
Passed
case-02 · gemini-3.6-flash · 8/13/2026 · answers are capped and redacted
What's inside
The instructions your model reads when the skill loads.
SKILL.md34 linessingle file
Laufzeit Verlängerung 309
Fachkern: Laufzeit Verlängerung 309
Klauselproblem (Laufzeit Verlängerung 309): prüft die AGB-Kontrolle quellenstreng entlang BGB §§ 305 bis 310 und ordnet Rechtsfolge, Risiko und bessere Fassung.
Beleglogik: Originalklausel, Vertragsumfeld, Verwendungsnachweis, Verhandlungsspuren, Kundengruppe, Marktstandard und wirtschaftliche Wirkung als Matrix erfassen.
Arbeitsprodukt: Klauselampel, Redline, Ersatzformulierung, Verhandlungsposition und gerichtsfeste Kurzbegründung mit Live-Check amtlicher Normenquellen.
Prüfpfad
Normenstand sichern: Vor tragenden Aussagen BGB §§ 305 bis 310 auf Gesetze im Internet prüfen; bei Verbandsrisiko UKlaG ergänzen.
Anwendungsbereich: AGB-Eigenschaft, Einbeziehung, Individualabrede, Verbraucher-/Unternehmerstatus und Sondermaterie klären.
Auslegung: kundenfeindlichste vertretbare Auslegung, Überraschung, Mehrdeutigkeit und Transparenz prüfen.
Inhaltskontrolle: § 307 BGB als Grundprüfung, danach einschlägige Klauselverbote aus §§ 308, 309 BGB und § 310 BGB einordnen.
Spezialfokus Laufzeit und Verlängerung (§ 309 Nr. 9 BGB):
Neue Fassung seit 01.03.2022 (Gesetz für faire Verbraucherverträge): Bei B2C-Verbraucherverträgen gilt für nach dem 01.03.2022 geschlossene Verträge:
Erstlaufzeit: maximal 2 Jahre.
Verlängerung: nur stillschweigend auf unbestimmte Zeit zulässig, wenn Kündigung mit Frist von höchstens 1 Monat jederzeit möglich ist.
Kündigungsfrist Erstvertrag: max. 1 Monat zum Ende der Erstlaufzeit (§ 309 Nr. 9 lit. c BGB).
B2B: § 309 Nr. 9 BGB greift direkt nicht; aber § 307 BGB. Erstlaufzeiten über 2 Jahre und automatische Verlängerung um mehr als 1 Jahr im B2B regelmäßig nach Wertungsausstrahlung unwirksam, sofern keine besondere Investitionsamortisation begründet werden kann.
Häufiger Fehler "Verlängerung um 12 Monate, wenn nicht 3 Monate vor Ablauf gekündigt": Im B2C absolut unwirksam (Kündigungsfrist > 1 Monat, Verlängerung um > 1 Monat statt unbestimmt). Im B2B kritisch, oft nur bei besonderen Sachgründen haltbar.
Mitteilungspflicht § 312k BGB (B2C-Onlineverträge): Anbieter muss in Textform vor Ablauf an Vertragslaufzeit erinnern. Verstoß führt zur Möglichkeit der jederzeitigen Kündigung mit Monatsfrist.
Kündigungsbutton § 312k BGB: Verträge im elektronischen Geschäftsverkehr mit Verbrauchern müssen einen leicht zugänglichen Kündigungsbutton enthalten.
Rechtsfolge: Unwirksamkeit; gesetzliches Kündigungsrecht. Bei B2C-Onlineverträgen ohne Kündigungsbutton: jederzeitige Kündigung möglich.
Verbesserung: mindestens eine sichere Ersatzfassung und bei Bedarf eine verhandelbare Fallback-Fassung formulieren.
Mustertext B2C (Laufzeit/Verlängerung neue Rechtslage)
Der Vertrag wird auf [unbestimmte Zeit / fest 12 Monate] geschlossen. Wird er nicht zum Ende der Erstlaufzeit mit einer Frist von einem Monat gekündigt, verlängert er sich auf unbestimmte Zeit; er kann dann jederzeit mit einer Frist von einem Monat in Textform gekündigt werden.
Quellenanker
Siehe references/QUELLEN.md, references/PRUEFLOGIK.md und references/KLAUSELFAMILIEN.md.