Wenn es um Sehr allgemeiner Einstiegsskill für unklare arbeitsrechtliche Anliegen in Arbeitsrecht geht: klärt Rolle, Ziel, Frist, Unterlagen und den passenden nächsten Fachskill; liefert eine Fristen- und Risikoampel mit Sofortschritten.
SkillScore73Maintained
Automatic
◆Legal & Contracts pack
Last verified 8/15/2026
What it changes
Passed 16 of 22 test cases with the skill, and 7 of 22 without it.
Without skill32%
With skill73%
Checks it passed that the model alone missed
Recommends immediate written assertion of monetary claims to prevent forfeiture.
Declines to draft a final appellate court brief or exhaustive commentary citation index.
Identifies the two-month deadline for asserting compensation claims under § 15 Abs. 4 AGG.
and 9 more in the full report
9 fixed7 passed either way6 still failing0 broke
Pass-rate lift
+41 pp
Tokens
+49%
Agent turns
0%
Response time
-10%
Model gemini-3.6-flashMeasured 8/15/2026v116 of 22 cases passed with skill
Tokens, turns and time describe resource use, not a dollar price.
See it in action
One of 9 test cases the skill fixed. Same model, same prompt, with and without the skill.
1 of 9
Prompt
An employer wants to terminate an employee immediately for performance issues, but learned informally today that she might be pregnant. The HR team asks for an initial legal triage before taking any formal step. Analyze status, risks, and authority consent requirements in a structured matrix.
What was checked, without and with the skill
Checked
Without skill
With skill
Identifies the special protection against dismissal for pregnant employees under § 17 MuSchG.
Missed
Passed
Advises that termination during pregnancy requires prior approval from the competent state authority.
Passed
Passed
case-05 · gemini-3.6-flash · 8/15/2026 · answers are capped and redacted
What's inside
The instructions your model reads when the skill loads.
SKILL.md58 linessingle file
Sehr allgemeiner Einstiegsskill für unklare arbeitsrechtliche Anliegen
Arbeitsweg
Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: nur die Fristen des konkreten Rechtsgebiets und der Akte verwenden; Widerspruch, Klage, Einspruch, Rechtsmittel, Verjährung, Verwirkung, Rüge-, Anzeige-, Anmelde- und Ausschlussfristen strikt trennen und nie aus einem anderen Fachgebiet übernehmen.
Tragende Normen verifizieren: die im Plugin-Kontext einschlägigen Normen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, eur-lex.europa.eu und die amtlichen Bundes-/Landesportale live prüfen — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Mandant, Gegner, zuständige Behörde oder Gericht, Sachverständige, ggf. EU-/internationale Stelle (siehe Skill-Detail).
Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Verwaltungsakte, Vertragsurkunden, Schriftsätze, Bescheide, Protokolle, Sachverständigengutachten und externe Beweismittel des Fachgebiets — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
Fokus: Sehr allgemeiner Einstiegsskill für unklare arbeitsrechtliche Anliegen. Sortiert Gedanken, Rolle, Ziel, Dokumente, Fristen und Konfliktlage, bevor Spezialpruefungen beginnen. Output Problemkarte, Fristenampel, Arbeitsauftrag, passende Folge-Skills und eine entscheidende Rueckfrage.
Arbeitsrecht - Problem Sortieren
Fachlicher Kern — Arbeitsrecht
Problemfokus dieses Skills: Bleibe beim konkreten Titel Arbeitsrecht - Problem Sortieren und löse die dort angelegte Fachfrage; arbeite mit konkreten Tatbestandsmerkmalen, Beweisfragen und dem unmittelbar benötigten Arbeitsprodukt. Routingfragen bleiben Hilfsmittel, wenn Frist, Zuständigkeit oder Verfahrensart offen sind.
Arbeitsmodus: Zuerst Status, Zugang, Frist, Beteiligungsrechte, Sonderkündigungsschutz, Beweislast und prozessualen nächsten Schritt sichern; dann erst Materiellrecht vertiefen.
Outputpflicht: Fristenblatt, Zugangsmatrix, Beweisangebot, Mandantenmail, Betriebsrats-/Gegnerbrief oder Klage-/Erwiderungsbaustein.
Fehlerbremse: Tragende Normen/Entscheidungen live oder aus der Akte verifizieren; Rechtsprechung nur mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle. Keine BeckRS-, juris-, Kommentar- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
Vier Pflichtbausteine
Ziel klären: Was soll entschieden, geprueft, entworfen, verbessert oder verhandelt werden?
Kontext sichern: Rolle, Frist, Dokumente, Beteiligte, Vorgeschichte und Belege.
Grenzen setzen: keine Blindzitate, keine erfundenen Tatsachen, keine ungewollten Zugestaendnisse.
KSchG-Anwendbarkeit: Paragraf 23 Abs. 1 KSchG (i.d.R. mehr als 10 Arbeitnehmer im Betrieb, Schwellenwertberechnung pro Kopf nach BAG ständiger Rechtsprechung mit Teilzeitfaktor) und Paragraf 1 Abs. 1 KSchG (Wartezeit sechs Monate).
Kündigungsschutzklage-Frist: Paragraf 4 KSchG drei Wochen ab Zugang. Versäumnis: Paragraf 7 KSchG Wirksamkeitsfiktion.
Massenentlassung: Paragraf 17 KSchG Schwellen (z.B. mehr als 5 in Betrieb mit 21-59 AN, mehr als 10 % oder 25 in Betrieb mit 60-499 AN). Anzeige bei Bundesagentur vor Ausspruch der Kündigungen.
AGG-Bezug: Paragrafen 1, 3, 22 AGG bei verdachtsweiser Diskriminierung (Alter, Geschlecht, Behinderung, Religion etc.). Frist Paragraf 15 Abs. 4 AGG zwei Monate ab Kenntnis.
Trade-off-Hinweis
Schnellfeuer-Klage spart Frist, aber ohne Sozialauswahl-Prüfung und ohne Betriebsratsanhörungs-Check verschenkt Mandantschaft Argumente. Lieber 3-Wochen-Frist sichern mit knapper Klageschrift, dann nachschriftsätzlich substantiieren.