▸case-01 Wir vertreten ein deutsches Unternehmen in einer B2B-Streitigkeit mit einer Schweizer Vertragspartei. Im Vertrag wurde Schweizer Recht vereinbart, aber die Gegenseite beruft sich darauf, dass deutsche AGB-Vorschriften und § 242 BGB als Eingriffsnormen nach der Rom-I-Verordnung zwingend anzuwenden seien. Bitte erstellen Sie eine strukturierte kollisionsrechtliche Prüfung, die das Verhältnis zwischen Rechtswahl, Artikel 9 Rom-I-VO und dem Ordre-Public-Vorbehalt analysiert und praxisnahe Empfehlungen für unsere Prozesstaktik gibt. | fail→pass | 22,638 | 22,223 | -2% | 1 | 1 | 0% | 4,078 | 4,561 | +12% | 0 | 0 | — |
▸case-02 Für ein Gutachten im internationalen Privatrecht muss geklärt werden, ob und unter welchen Voraussetzungen deutsches Inhaltskontroll- und Treu-und-Glauben-Recht bei einer wirksamen ausländischen Rechtswahl als Durchgriffsrecht gilt. Bitte fertigen Sie eine Umfassungsanalyse an, die das Zusammenspiel von Art. 3, Art. 6, Art. 9 und Art. 21 Rom-I-VO abdeckt, maßgebliche unionsrechtliche Prüfkriterien erläutert und eine konkrete Prüfreihe für das Mandat bereitstellt. | fail→fail | 27,982 | 29,326 | +5% | 1 | 1 | 0% | 5,051 | 6,176 | +22% | 0 | 0 | — |
▸case-03 In einem B2B-Kaufvertrag zwischen einer deutschen GmbH und einer französischen SAS soll eine Gerichtsstandsvereinbarung zugunsten der Gerichte in Frankfurt am Main getroffen werden. Bitte prüfen Sie die Wirksamkeitsvoraussetzungen dieser Gerichtsstandsvereinbarung ausschließlich nach der Brüssel-Ia-Verordnung (EuGVVO Art. 25). | pass→pass | 15,913 | 15,748 | -1% | 1 | 1 | 0% | 3,037 | 3,296 | +9% | 0 | 0 | — |
▸case-04 Ein deutsches Unternehmen wird von einem österreichischen Wettbewerber wegen unlauteren Wettbewerbs (IWB) verklagt. Die Handlung fand in Österreich statt. Welches Sachrecht findet für diesen wettbewerbsrechtlichen Deliktsanspruch Anwendung? | pass→pass | 8,798 | 9,685 | +10% | 1 | 1 | 0% | 1,616 | 2,307 | +43% | 0 | 0 | — |
▸case-05 Zwei deutsche GmbHs schließen in München einen Dienstleistungsvertrag ohne jeglichen Auslandsbezug. Der AGB-Verwender schließt jegliche Haftung für leichte Fahrlässigkeit aus. Bitte prüfen Sie die Wirksamkeit dieser Haftungsausschlussklausel nach rein deutschem AGB-Recht (§§ 305 ff. BGB). | pass→pass | 13,412 | 14,411 | +7% | 1 | 1 | 0% | 2,626 | 3,328 | +27% | 0 | 0 | — |
▸case-06 Ein US-amerikanischer Händler verkauft Unterhaltungselektronik direkt an Verbraucher mit gewöhnlichem Aufenthalt in Deutschland und wählt US-Recht (New York) in den AGB. Ein deutscher Kunde verlangt die Anwendung des zwingenden deutschen Verbraucherschutzrechts. Wie ist die Rechtslage bezüglich des Verbraucherschutzes einzustufen? | pass→pass | 15,727 | 15,699 | -0% | 1 | 1 | 0% | 2,786 | 3,871 | +39% | 0 | 0 | — |
▸case-07 Ein Mandant fragt, ob man bei einer Klage aus einem grenzüberschreitenden Liefervertrag erst die Unwirksamkeit einer Klausel nach deutschem AGB-Recht prüfen kann, um danach festzustellen, ob die Rechtswahlklausel wirksam war. Welches Prüfschema fordert das europäische Kollisionsrecht? | pass→pass | 13,764 | 15,440 | +12% | 1 | 1 | 0% | 2,612 | 3,548 | +36% | 0 | 0 | — |
▸case-08 Die Gegenseite argumentiert, dass § 307 BGB aufgrund des Leitbilds des deutschen Zivilrechts stets als Eingriffsnorm im Sinne des Art. 9 Rom-I-VO anzusehen sei. Sollte diese Auffassung im Prozess als unstreitig oder herrschende Meinung übernommen werden? | pass→pass | 13,951 | 14,752 | +6% | 1 | 1 | 0% | 2,509 | 3,286 | +31% | 0 | 0 | — |
▸case-09 In einem B2B-Streit über eine Vertragsstrafe unter englischem Recht möchte der Beklagte die Prüfung von Art. 6 und Art. 9 Rom-I-VO überspringen und die Klausel direkt stützen auf den deutschen Ordre public (Art. 21 Rom-I-VO). Ist dieser Weg dogmatisch vertretbar? | fail→pass | 18,541 | 17,679 | -5% | 1 | 1 | 0% | 3,403 | 3,663 | +8% | 0 | 0 | — |
▸case-10 In einem internationalen Rechtsstreit wird diskutiert, welche Kriterien der EuGH in der Unamar-Entscheidung (C-184/12) für die Qualifikation einer nationalen Norm als Eingriffsnorm aufgestellt hat. Welche Abwägungskriterien müssen konkret geprüft werden? | fail→pass | 14,484 | 12,326 | -15% | 1 | 1 | 0% | 2,239 | 2,764 | +23% | 0 | 0 | — |
▸case-11 Ein gegnerischer Anwalt behauptet, die EuGH-Entscheidung Unamar (C-184/12) habe entschieden, dass alle nationalen AGB-Schutzvorschriften ausnahmslos als zwingende Eingriffsnormen gelten. Stimmt diese verfahrensrechtliche Behauptung? | pass→pass | 12,715 | 16,162 | +27% | 1 | 1 | 0% | 2,257 | 3,398 | +51% | 0 | 0 | — |
▸case-12 Ein deutsches Maschinenbauunternehmen möchte in seinen B2B-Exportverträgen mit deutschen Großkunden bei Grenzüberschreitungen den strengen deutschen AGB-Maßstab mildern. Welcher kollisionsrechtliche Hebel wird in der Praxis hierzu empfohlen? | pass→pass | 15,023 | 15,153 | +1% | 1 | 1 | 0% | 2,663 | 3,363 | +26% | 0 | 0 | — |
▸case-13 In einer B2B-Vertragsgestaltung mit Auslandsbezug soll eine ausländische Rechtswahl vereinbart werden. Genügt die Vereinbarung der Rechtswahl, um sämtliche Klauseln des Vertrags automatisch wirksam zu machen? | fail→fail | 13,268 | 14,605 | +10% | 1 | 1 | 0% | 2,251 | 3,425 | +52% | 0 | 0 | — |
▸case-14 Ein Mandant kommt mit einem Vertrag, bei dem die Gegenseite § 242 BGB als Eingriffsnorm geltend macht. Was sind die allerersten zwei Strukturschritte der vertragsrechtlichen Prüfung? | fail→fail | 12,631 | 6,890 | -45% | 1 | 1 | 0% | 2,211 | 2,004 | -9% | 0 | 0 | — |
▸case-15 Welche Rechtsprechungslinien von EuGH und BGH müssen bei der Prüfung von AGB als vermutete Eingriffsnormen im internationalen Privatrecht einbezogen werden? | fail→pass | 22,046 | 17,928 | -19% | 1 | 1 | 0% | 3,916 | 3,972 | +1% | 0 | 0 | — |
▸case-16 Zwei Partner im B2B-Bereich vereinbaren wirksam Schweizer Recht. Der Käufer behauptet nun, eine Allgemeine Geschäftsbedingung verstoße gegen § 307 BGB und sei deshalb nichtig. Wie wirkt sich die Rechtswahl aus? | pass→pass | 12,269 | 11,920 | -3% | 1 | 1 | 0% | 2,221 | 2,754 | +24% | 0 | 0 | — |
▸case-17 Wann greift der zwingende Schutz des Rechts des gewöhnlichen Aufenthaltsorts eines Verbrauchers bei einer entgegenstehenden Rechtswahlklausel? | pass→pass | 12,764 | 12,119 | -5% | 1 | 1 | 0% | 2,211 | 2,823 | +28% | 0 | 0 | — |
▸case-18 Kann der allgemeine Grundsatz von Treu und Glauben (§ 242 BGB) pauschal als europarechtliche Eingriffsnorm im Sinne von Art. 9 Rom-I-VO qualifiziert werden? | pass→pass | 13,470 | 14,539 | +8% | 1 | 1 | 0% | 2,477 | 3,306 | +33% | 0 | 0 | — |
▸case-19 In einer kollisionsrechtlichen Stellungnahme zu AGB und Eingriffsnormen wurde die Rechtswahl, Art. 6, Art. 9 und die EuGH/BGH-Rechtsprechung analysiert. Was muss am Ende der Prüfung stehen? | pass→pass | 13,810 | 12,285 | -11% | 1 | 1 | 0% | 2,508 | 2,554 | +2% | 0 | 0 | — |
▸case-20 Führt eine wirksam vereinbarte ausländische Rechtswahl im kaufmännischen Verkehr automatisch dazu, dass eine Haftungsbegrenzung im Vertrag rechtssicher ist? | pass→pass | 12,391 | 12,868 | +4% | 1 | 1 | 0% | 2,333 | 2,872 | +23% | 0 | 0 | — |
▸case-21 Wenn in einem internationalen B2B-Liefervertrag neben ausländischem Recht auch eine Schiedsvereinbarung enthalten ist, wie schlägt sich das im Prüfungsraster für Eingriffsnormen nieder? | pass→fail | 19,261 | 16,253 | -16% | 1 | 1 | 0% | 3,374 | 3,447 | +2% | 0 | 0 | — |
▸case-22 Welche weitere EuGH-Rechtsprechung neben Unamar ist bei der Beurteilung von kollisionsrechtlichen Sonderregelungen und Durchgriffsnormen ausdrücklich heranzuziehen? | pass→pass | 15,880 | 15,563 | -2% | 1 | 1 | 0% | 2,932 | 3,439 | +17% | 0 | 0 | — |