Wenn es um Haftung Grobe Fahrlaessigkeit Vorsatz in AGB-Recht-Prüfer geht: ordnet Sachverhalt, Norm, Beweislast, Gegenargumente und nächsten Schritt; liefert eine Fristen- und Risikoampel mit Sofortschritten.
SkillScore86Maintained
Automatic
◆Legal & Contracts pack
Last verified 8/13/2026
What it changes
Passed 19 of 22 test cases with the skill, and 18 of 22 without it.
Without skill82%
With skill86%
Checks it passed that the model alone missed
includes explicit coverage of vicarious agents under § 278 BGB in the draft clause
provides an alternative clause capping slight negligence liability at typical foreseeable damage
cites official statutory sources like gesetze-im-internet or BGB §§ 305-310 checked for norm verification
2 fixed17 passed either way2 still failing1 broke
Pass-rate lift
+5 pp
Tokens
+58%
Agent turns
0%
Response time
+11%
Model gemini-3.6-flashMeasured 8/13/2026v119 of 22 cases passed with skill
Tokens, turns and time describe resource use, not a dollar price.
See it in action
One of 2 test cases the skill fixed. Same model, same prompt, with and without the skill.
1 of 2
Prompt
Für einen neuen Dienstleistungsvertrag mit Firmenkunden hat die Gegenseite folgenden Entwurf vorgelegt: 'Die Haftung der Parteien wird auf Fälle grober Fahrlässigkeit und Vorsatzes beschränkt. Jegliche Haftung für leichte Fahrlässigkeit ist vollumfänglich ausgeschlossen.' Prüfen Sie diese Regelung im Hinblick auf das deutsche AGB-Recht. Ich brauche dazu eine Risiko-Einstufung, den rot-markierten Änderungsentwurf (Redline), eine praxistaugliche Ersatzklausel sowie Argumente für unsere Verhandlungsposition nebst kurzer rechtlicher Einordnung.
What was checked, without and with the skill
Checked
Without skill
With skill
cites official statutory sources like gesetze-im-internet or BGB §§ 305-310 checked for norm verification
Missed
Passed
identifies complete exclusion of slight negligence as invalid under § 307 BGB regarding essential contractual obligations
Passed
Passed
includes explicit coverage of vicarious agents under § 278 BGB in the draft clause
Missed
Passed
case-02 · gemini-3.6-flash · 8/13/2026 · answers are capped and redacted
What's inside
The instructions your model reads when the skill loads.
SKILL.md31 linessingle file
Haftung Grobe Fahrlaessigkeit Vorsatz
Fachkern: Haftung Grobe Fahrlaessigkeit Vorsatz
Klauselproblem (Haftung Grobe Fahrlaessigkeit Vorsatz): prüft, redlined und entwirft die Klausel mit Risikoampel, Verbraucher-/B2B-Unterscheidung und praxistauglicher Ersatzfassung.
Beleglogik: Originalklausel, Vertragsumfeld, Verwendungsnachweis, Verhandlungsspuren, Kundengruppe, Marktstandard und wirtschaftliche Wirkung als Matrix erfassen.
Arbeitsprodukt: Klauselampel, Redline, Ersatzformulierung, Verhandlungsposition und gerichtsfeste Kurzbegründung mit Live-Check amtlicher Normenquellen.
Prüfpfad
Normenstand sichern: Vor tragenden Aussagen BGB §§ 305 bis 310 auf Gesetze im Internet prüfen; bei Verbandsrisiko UKlaG ergänzen.
Anwendungsbereich: AGB-Eigenschaft, Einbeziehung, Individualabrede, Verbraucher-/Unternehmerstatus und Sondermaterie klären.
Auslegung: kundenfeindlichste vertretbare Auslegung, Überraschung, Mehrdeutigkeit und Transparenz prüfen.
Inhaltskontrolle: § 307 BGB als Grundprüfung, danach einschlägige Klauselverbote aus §§ 308, 309 BGB und § 310 BGB einordnen.
Spezialfokus § 309 Nr. 7 lit. b BGB (grobe Fahrlässigkeit, Vorsatz):
Absolute Sperre: Haftungsausschluss oder -begrenzung für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit (auch von Erfüllungsgehilfen i.S.d. § 278 BGB) ist im B2C zwingend unwirksam. Vorsatz ohnehin: § 276 Abs. 3 BGB ist auch im B2B nicht abdingbar.
B2B-Ausstrahlung: § 309 Nr. 7 lit. b BGB strahlt über § 307 Abs. 2 Nr. 2 BGB in den unternehmerischen Verkehr aus (BGH, ständige Rechtsprechung). Ausschluss von grober Fahrlässigkeit auch im B2B regelmäßig unwirksam.
Häufiger Fehler: "Wir haften nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit" ist als Ausschluss leichter Fahrlässigkeit bei Kardinalpflichten unwirksam, weil dadurch die wesentlichen Vertragspflichten ausgehöhlt werden (§ 307 Abs. 2 Nr. 2 BGB).
Personal: "Erfüllungsgehilfen" muss ausdrücklich von dem Ausschluss erfasst sein, sonst greift Haftung nach § 278 BGB voll durch.
Gesamtnichtigkeit: Klauseln, die den Ausschluss umfassend regeln, werden im Ganzen unwirksam (§ 306 Abs. 1 BGB), keine Aufteilung in "wirksamen Teil leichter Fahrlässigkeit" möglich (Verbot geltungserhaltender Reduktion).
Rechtsfolge: Vollständige Unwirksamkeit; volle Haftung nach §§ 280, 249 BGB.
Verbesserung: mindestens eine sichere Ersatzfassung und bei Bedarf eine verhandelbare Fallback-Fassung formulieren.
Mustertext (Haftungsstruktur)
Der Anbieter haftet für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit unbeschränkt. Für leichte Fahrlässigkeit haftet er nur bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten); in diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypisch vorhersehbaren Schaden begrenzt. Die Haftung wegen Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, aus übernommenen Garantien sowie nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt. Die Haftungsregelung gilt entsprechend für Erfüllungsgehilfen (§ 278 BGB).
Quellenanker
Siehe references/QUELLEN.md, references/PRUEFLOGIK.md und references/KLAUSELFAMILIEN.md.