Wenn es um Klauselverbote 308 Systematik in AGB-Recht-Prüfer geht: zerlegt Ergebnis, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und Gegenposition; liefert eine Gegenprüfung mit Fehler-, Beweis- und Fristencheck. Auswahlstichwort: Klauselverbote Systematik; Arbeitsfeld: AGB-Recht-Prüfer.
SkillScore91Maintained
Automatic
◆Legal & Contracts pack
Last verified 8/13/2026
What it changes
Passed 21 of 23 test cases with the skill, and 14 of 23 without it.
Without skill61%
With skill91%
Checks it passed that the model alone missed
The output includes a Klauselampel risk rating for the evaluated clauses.
The response evaluates the payment term clause under Section 308 Nr. 1a BGB.
The response examines the non-availability clause under Section 308 Nr. 8 BGB.
and 9 more in the full report
8 fixed13 passed either way1 still failing1 broke
Pass-rate lift
+30 pp
Tokens
+58%
Agent turns
0%
Response time
+8%
Model gemini-3.6-flashMeasured 8/13/2026v121 of 23 cases passed with skill
Tokens, turns and time describe resource use, not a dollar price.
See it in action
One of 8 test cases the skill fixed. Same model, same prompt, with and without the skill.
1 of 8
Prompt
Für die Überarbeitung unserer Verbraucher-AGB im Dienstleistungsbereich möchten wir eine Klausel prüfen lassen, die eine Fiktion der Zustimmung bei Schweigen auf AGB-Änderungen innerhalb von 10 Tagen vorsieht, sowie eine pauschale Bearbeitungsgebühr bei Stornierung. Führen Sie bitte eine Gutachten-Prüfung nach dem Recht der Allgemeinen Geschäftsbedingungen durch. Das Ergebnis soll eine rechtliche Risikoanalyse, die Einordnung bezüglich Transparenz und Wertungsmöglichkeiten sowie konkrete Textänderungen (eine sichere Alternative und eine verhandelbare Kompromissklausel) beinhalten.
What was checked, without and with the skill
Checked
Without skill
With skill
The analysis evaluates the cancellation fee clause under Section 308 Nr. 7 BGB.
Missed
Passed
The output includes a Klauselampel risk rating for the evaluated clauses.
Missed
Passed
The output provides both a safe alternative clause wording and a negotiable compromise clause wording.
Passed
Passed
case-01 · gemini-3.6-flash · 8/13/2026 · answers are capped and redacted
What's inside
The instructions your model reads when the skill loads.
SKILL.md42 linessingle file
Klauselverbote 308 Systematik
Arbeitsweg
Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: nur die Fristen des konkreten Rechtsgebiets und der Akte verwenden; Widerspruch, Klage, Einspruch, Rechtsmittel, Verjährung, Verwirkung, Rüge-, Anzeige-, Anmelde- und Ausschlussfristen strikt trennen und nie aus einem anderen Fachgebiet übernehmen.
Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Mandant, Gegner, zuständige Behörde oder Gericht, Sachverständige, ggf. EU-/internationale Stelle (siehe Skill-Detail).
Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Verwaltungsakte, Vertragsurkunden, Schriftsätze, Bescheide, Protokolle, Sachverständigengutachten und externe Beweismittel des Fachgebiets — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
Fachkern: Klauselverbote 308 Systematik
Klauselproblem (Klauselverbote 308 Systematik): prüft die AGB-Kontrolle quellenstreng entlang BGB §§ 305 bis 310 und ordnet Rechtsfolge, Risiko und bessere Fassung.
Beleglogik: Originalklausel, Vertragsumfeld, Verwendungsnachweis, Verhandlungsspuren, Kundengruppe, Marktstandard und wirtschaftliche Wirkung als Matrix erfassen.
Arbeitsprodukt: Klauselampel, Redline, Ersatzformulierung, Verhandlungsposition und gerichtsfeste Kurzbegründung mit Live-Check amtlicher Normenquellen.
Prüfpfad
Normenstand sichern: Vor tragenden Aussagen BGB §§ 305 bis 310 auf Gesetze im Internet prüfen; bei Verbandsrisiko UKlaG ergänzen.
Anwendungsbereich: AGB-Eigenschaft, Einbeziehung, Individualabrede, Verbraucher-/Unternehmerstatus und Sondermaterie klären.
Auslegung: kundenfeindlichste vertretbare Auslegung, Überraschung, Mehrdeutigkeit und Transparenz prüfen.
Inhaltskontrolle: § 307 BGB als Grundprüfung, danach einschlägige Klauselverbote aus §§ 308, 309 BGB und § 310 BGB einordnen.
Spezialfokus § 308 BGB - Klauselverbote mit Wertungsmöglichkeit (B2C):
Nr. 1: Unangemessen lange Annahme- und Leistungsfrist. Begriff "unangemessen" eröffnet Wertung. Typische Grenze: Annahmefrist > 2 Wochen kritisch.
Nr. 1a: Zahlungsfrist (Fälligkeit) - keine unangemessen lange Frist zur Erfüllung der Gegenleistung des Verwenders.
Nr. 1b: Überprüfungs- und Abnahmefrist - nicht unangemessen lang.
Nr. 2: Nachfrist zur Erbringung der Leistung des Verwenders - keine unangemessen lange Frist.
Nr. 3: Lösungsvorbehalt des Verwenders aus der Vertragsbindung - nur, wenn sachlich gerechtfertigt.
Nr. 4: Änderungsvorbehalt der versprochenen Leistung - nur bei Zumutbarkeit (-> siehe Skill aenderungsvorbehalt-308).
Nr. 5: Fingierte Zustimmungserklärung - nur mit angemessener Frist und Hinweis (-> siehe fiktive-erklaerung-zustimmung-308).
Nr. 6: Fingierter Zugang von Erklärungen (Zugangsfiktion).
Nr. 7: Pauschale für Vertragsabwicklung (Stornierungsgebühren) - nur, wenn nicht über Erwartungsschaden und mit Nachweisvorbehalt.
Nr. 8: Nichtverfügbarkeit der Leistung - sofortiges Rückzahlungsrecht des Kunden.
Nr. 9: Abtretungsverbot - im B2C unwirksam, soweit es schutzwürdiges Interesse des Kunden überspielt.
Methodisches: § 308 BGB lässt mehr Wertungsspielraum als § 309 BGB. Im Streitfall ist konkrete Interessenabwägung erforderlich.
B2B-Ausstrahlung: § 310 Abs. 1 BGB schließt direkte Anwendung aus; Wertung über § 307 BGB möglich, aber differenzierter als bei § 309 BGB. Im B2B sind längere Fristen und einseitige Vorbehalte häufiger zulässig.
Rechtsfolge: Bei festgestelltem Verstoß Unwirksamkeit nach § 306 BGB.
Verbesserung: mindestens eine sichere Ersatzfassung und bei Bedarf eine verhandelbare Fallback-Fassung formulieren.