Wenn es um Klauselverbote 308 Systematik in AGB-Recht-Prüfer geht: zerlegt Ergebnis, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und Gegenposition; liefert eine Gegenprüfung mit Fehler-, Beweis- und Fristencheck. Auswahlstichwort: Klauselverbote 308 Systematik; Arbeitsfeld: AGB-Recht-Prüfer.
SkillScore86Maintained
Automatic
◆Legal & Contracts pack
Last verified 8/13/2026
What it changes
Passed 19 of 22 test cases with the skill, and 12 of 22 without it.
Without skill55%
With skill86%
Checks it passed that the model alone missed
The output includes a clause risk indicator (Klauselampel).
The safe replacement clause sets the binding period to no more than 2 weeks.
The output identifies the cancellation fee clause as invalid under BGB § 308 Nr. 7.
and 6 more in the full report
7 fixed12 passed either way3 still failing0 broke
Pass-rate lift
+32 pp
Tokens
+49%
Agent turns
0%
Response time
+8%
Model gemini-3.6-flashMeasured 8/13/2026v119 of 22 cases passed with skill
Tokens, turns and time describe resource use, not a dollar price.
See it in action
One of 7 test cases the skill fixed. Same model, same prompt, with and without the skill.
1 of 7
Prompt
In den AGB eines Streaming-Dienstes für Verbraucher heißt es: 'Änderungen der Preisliste gelten als vom Kunden genehmigt, wenn der Kunde nicht innerhalb von 3 Tagen nach Mitteilung widerspricht.' Untersuchen Sie die Klausel rechtlich und stellen Sie die Anforderungen an Zustimmungsfiktionen dar.
What was checked, without and with the skill
Checked
Without skill
With skill
The analysis concludes that the clause violates BGB § 308 Nr. 5 due to an unreasonably short objection period.
Passed
Passed
The replacement formulation explicitly requires a reasonable objection timeframe and clear notification of silence consequences.
Missed
Passed
case-07 · gemini-3.6-flash · 8/13/2026 · answers are capped and redacted
What's inside
The instructions your model reads when the skill loads.
SKILL.md35 linessingle file
Klauselverbote 308 Systematik
Fachkern: Klauselverbote 308 Systematik
Klauselproblem (Klauselverbote 308 Systematik): prüft die AGB-Kontrolle quellenstreng entlang BGB §§ 305 bis 310 und ordnet Rechtsfolge, Risiko und bessere Fassung.
Beleglogik: Originalklausel, Vertragsumfeld, Verwendungsnachweis, Verhandlungsspuren, Kundengruppe, Marktstandard und wirtschaftliche Wirkung als Matrix erfassen.
Arbeitsprodukt: Klauselampel, Redline, Ersatzformulierung, Verhandlungsposition und gerichtsfeste Kurzbegründung mit Live-Check amtlicher Normenquellen.
Prüfpfad
Normenstand sichern: Vor tragenden Aussagen BGB §§ 305 bis 310 auf Gesetze im Internet prüfen; bei Verbandsrisiko UKlaG ergänzen.
Anwendungsbereich: AGB-Eigenschaft, Einbeziehung, Individualabrede, Verbraucher-/Unternehmerstatus und Sondermaterie klären.
Auslegung: kundenfeindlichste vertretbare Auslegung, Überraschung, Mehrdeutigkeit und Transparenz prüfen.
Inhaltskontrolle: § 307 BGB als Grundprüfung, danach einschlägige Klauselverbote aus §§ 308, 309 BGB und § 310 BGB einordnen.
Spezialfokus § 308 BGB - Klauselverbote mit Wertungsmöglichkeit (B2C):
Nr. 1: Unangemessen lange Annahme- und Leistungsfrist. Begriff "unangemessen" eröffnet Wertung. Typische Grenze: Annahmefrist > 2 Wochen kritisch.
Nr. 1a: Zahlungsfrist (Fälligkeit) - keine unangemessen lange Frist zur Erfüllung der Gegenleistung des Verwenders.
Nr. 1b: Überprüfungs- und Abnahmefrist - nicht unangemessen lang.
Nr. 2: Nachfrist zur Erbringung der Leistung des Verwenders - keine unangemessen lange Frist.
Nr. 3: Lösungsvorbehalt des Verwenders aus der Vertragsbindung - nur, wenn sachlich gerechtfertigt.
Nr. 4: Änderungsvorbehalt der versprochenen Leistung - nur bei Zumutbarkeit (-> siehe Skill aenderungsvorbehalt-308).
Nr. 5: Fingierte Zustimmungserklärung - nur mit angemessener Frist und Hinweis (-> siehe fiktive-erklaerung-zustimmung-308).
Nr. 6: Fingierter Zugang von Erklärungen (Zugangsfiktion).
Nr. 7: Pauschale für Vertragsabwicklung (Stornierungsgebühren) - nur, wenn nicht über Erwartungsschaden und mit Nachweisvorbehalt.
Nr. 8: Nichtverfügbarkeit der Leistung - sofortiges Rückzahlungsrecht des Kunden.
Nr. 9: Abtretungsverbot - im B2C unwirksam, soweit es schutzwürdiges Interesse des Kunden überspielt.
Methodisches: § 308 BGB lässt mehr Wertungsspielraum als § 309 BGB. Im Streitfall ist konkrete Interessenabwägung erforderlich.
B2B-Ausstrahlung: § 310 Abs. 1 BGB schließt direkte Anwendung aus; Wertung über § 307 BGB möglich, aber differenzierter als bei § 309 BGB. Im B2B sind längere Fristen und einseitige Vorbehalte häufiger zulässig.
Rechtsfolge: Bei festgestelltem Verstoß Unwirksamkeit nach § 306 BGB.
Verbesserung: mindestens eine sichere Ersatzfassung und bei Bedarf eine verhandelbare Fallback-Fassung formulieren.
Quellenanker
Siehe references/QUELLEN.md, references/PRUEFLOGIK.md und references/KLAUSELFAMILIEN.md.