Wenn es um Schwerpunktthemen-Identifikation in aktenauszug-gerichtsverfahren geht: zerlegt Ergebnis, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und Gegenposition; liefert eine Fristen- und Risikoampel mit Sofortschritten.
SkillScore74Maintained
Automatic
◆Legal & Contracts pack
Last verified 8/13/2026
What it changes
Passed 17 of 23 test cases with the skill, and 15 of 23 without it.
Without skill65%
With skill74%
Checks it passed that the model alone missed
Uses the exact field label **Fundstellen:**
Uses the section heading ## Schwerpunktthemen
Uses the bold field label **Beschreibung:** for topic descriptions
and 3 more in the full report
3 fixed14 passed either way5 still failing1 broke
Pass-rate lift
+9 pp
Tokens
+50%
Agent turns
0%
Response time
-14%
Model gemini-3.6-flashMeasured 8/13/2026v117 of 23 cases passed with skill
Tokens, turns and time describe resource use, not a dollar price.
See it in action
One of 3 test cases the skill fixed. Same model, same prompt, with and without the skill.
1 of 3
Prompt
Wie viele Schwerpunktthemen sollten im Normalfall bei der Aufbereitung einer gerichtlichen Handakte ausgewiesen werden?
What was checked, without and with the skill
Checked
Without skill
With skill
States that three to five focus topics are the standard target count
Missed
Passed
case-17 · gemini-3.6-flash · 8/13/2026 · answers are capped and redacted
What's inside
The instructions your model reads when the skill loads.
SKILL.md95 linessingle file
Schwerpunktthemen-Identifikation
Arbeitsweg
Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: StPO § 147 Akteneinsicht im Ermittlungsverfahren auf Antrag, § 385 Abs. 3 Nebenkläger, ZPO § 299 jederzeit für Parteien, Bearbeitung i.d.R. 2-4 Wochen.
Tragende Normen verifizieren: ZPO §§ 299, 299a, StPO §§ 147, 385, 406e, VwGO § 100, SGG § 120, FamFG § 13, BORA § 19 (Akteneinsicht), Aktenordnung (AktO), AnwGH-Bescheinigungen — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Mandant, Anwalt, Geschäftsstelle, Verteidiger, Nebenklägervertreter, Beigeordneter, ggf. Sachverständiger.
Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Akteneinsichtsantrag, Aktenauszug (chronologisch), Aktenvermerk, Aktenspiegel, Beweismittelübersicht, Zeitachse, Vollmacht — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
Triage — kläre vor Identifikation
Hat das Gericht bereits Hinweise nach § 139 ZPO erteilt, auf welche Punkte es ankommt?
Liegt ein Beweisbeschluss vor (§ 359 ZPO)? Beweisthemen sind automatisch Schwerpunkte.
Sind in der Akte BGH- oder OLG-Urteile von den Parteien zitiert? (Hinweis auf rechtlich umstrittene Punkte)
Welche Punkte sind in mehreren Schriftsätzen (Klageerwiderung, Replik, Duplik) ausführlich diskutiert?
Zentrale Normen
§ 139 ZPO — Richterliche Hinweispflicht; Hinweise des Gerichts benennen die Schwerpunkte
§ 286 ZPO — Freie Beweiswürdigung; entscheidungserhebliche Tatsachen sind Schwerpunkte
§ 522 Abs. 2 ZPO — Berufungsverwerfung; Schwerpunkt in der Berufung ist Erfolgsaussicht
Kriterien für ein Schwerpunktthema
Ein Thema ist Schwerpunkt, wenn:
Es in mehreren Schriftsätzen kontrovers diskutiert wird
Das Gericht einen ausdrücklichen Hinweis dazu erteilt hat
Ein Beweisbeschluss zu diesem Punkt ergangen ist
Rechtsprechung der Parteien zu diesem Punkt zitiert wird
Die Entscheidung im Verfahren von diesem Punkt maßgeblich abhängt
Anzahl
Drei bis fünf Schwerpunktthemen. Bei einfachen Verfahren können es weniger sein; bei komplexen Verfahren werden trotzdem nicht mehr als fünf ausgewiesen — die übrigen Fragen werden in den Tabellen erfasst.