Wenn es um Battle of Forms AGB Kollision in AGB-Recht-Prüfer geht: zerlegt Ergebnis, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und Gegenposition; liefert eine Gegenprüfung mit Fehler-, Beweis- und Fristencheck. Auswahlstichwort: Battle Forms Bau Vob Beweislast Zugang; Arbeitsfeld: AGB-Recht-Prüfer.
SkillScore91Maintained
Automatic
◆Legal & Contracts pack
Last verified 8/13/2026
What it changes
Passed 21 of 23 test cases with the skill, and 18 of 23 without it.
Without skill78%
With skill91%
Checks it passed that the model alone missed
Decision BGH VIII ZR 304/00 serves as the anchor ruling for AGB collision under the CISG.
Documenting the specific negotiation in a protocol ensures priority over conflicting standard terms.
First verify the scope of application and whether standard terms exist versus individual agreements.
and 1 more in the full report
4 fixed17 passed either way1 still failing1 broke
Pass-rate lift
+13 pp
Tokens
+90%
Agent turns
0%
Response time
+1%
Model gemini-3.6-flashMeasured 8/13/2026v121 of 23 cases passed with skill
Tokens, turns and time describe resource use, not a dollar price.
See it in action
One of 4 test cases the skill fixed. Same model, same prompt, with and without the skill.
1 of 4
Prompt
When analyzing whether silence on an order confirmation with modified terms creates consent, which seminal German Federal Court of Justice (BGH) decision establishes that silence on modified confirmation letters does not automatically imply consent?
What was checked, without and with the skill
Checked
Without skill
With skill
Decision BGHZ 61, 282 or VIII ZR 106/72 sets the standard for silence on modified order confirmations.
Missed
Passed
case-09 · gemini-3.6-flash · 8/13/2026 · answers are capped and redacted
What's inside
The instructions your model reads when the skill loads.
SKILL.md68 linessingle file
Battle of Forms AGB Kollision
Arbeitsweg
Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: nur die Fristen des konkreten Rechtsgebiets und der Akte verwenden; Widerspruch, Klage, Einspruch, Rechtsmittel, Verjährung, Verwirkung, Rüge-, Anzeige-, Anmelde- und Ausschlussfristen strikt trennen und nie aus einem anderen Fachgebiet übernehmen.
Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Mandant, Gegner, zuständige Behörde oder Gericht, Sachverständige, ggf. EU-/internationale Stelle (siehe Skill-Detail).
Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Verwaltungsakte, Vertragsurkunden, Schriftsätze, Bescheide, Protokolle, Sachverständigengutachten und externe Beweismittel des Fachgebiets — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
Fachkern: Battle of Forms AGB Kollision
Klauselproblem (Battle of Forms AGB Kollision): prüft die AGB-Kontrolle quellenstreng entlang BGB §§ 305 bis 310 und ordnet Rechtsfolge, Risiko und bessere Fassung.
Beleglogik: Originalklausel, Vertragsumfeld, Verwendungsnachweis, Verhandlungsspuren, Kundengruppe, Marktstandard und wirtschaftliche Wirkung als Matrix erfassen.
Arbeitsprodukt: Klauselampel, Redline, Ersatzformulierung, Verhandlungsposition und gerichtsfeste Kurzbegründung mit Live-Check amtlicher Normenquellen.
Prüfpfad
Normenstand sichern: Vor tragenden Aussagen BGB §§ 305 bis 310 auf Gesetze im Internet prüfen; bei Verbandsrisiko UKlaG ergänzen.
Anwendungsbereich: AGB-Eigenschaft, Einbeziehung, Individualabrede, Verbraucher-/Unternehmerstatus und Sondermaterie klären.
Auslegung: kundenfeindlichste vertretbare Auslegung, Überraschung, Mehrdeutigkeit und Transparenz prüfen.
Inhaltskontrolle: § 307 BGB als Grundprüfung, danach einschlägige Klauselverbote aus §§ 308, 309 BGB und § 310 BGB einordnen.
Spezialfokus Battle of Forms (B2B - § 310 Abs. 1 BGB, §§ 154, 155 BGB):
Grundregel (deutsches Recht): Bei Kollision verdrängen sich die AGB der Vertragspartner gegenseitig in den kollidierenden Punkten ("Restgültigkeitslehre" / "Knock-out-Rule" - BGH, ständige Rechtsprechung). An ihre Stelle tritt das dispositive Gesetzesrecht.
Abweichende Theorie ("Last-Shot"): In einigen ausländischen Rechtsordnungen gilt: Die zuletzt versandten AGB sind maßgeblich. In Deutschland gilt diese Regel grundsätzlich nicht; Ausnahme nur, wenn die zuletzt versandten AGB ausdrücklich akzeptiert wurden.
CISG (UN-Kaufrecht): Bei internationalen Warenkäufen gilt - nach h.M. - ebenfalls die Knock-out-Rule (Art. 19 CISG); in der älteren Rechtsprechung teilweise Mirror-Image-Rule.
Abwehrklauseln ("AGB des Vertragspartners gelten nicht"): Treffen abwehrende und entgegenstehende AGB aufeinander, verdrängen sich beide. Eine Abwehrklausel hindert nicht die Verdrängung eigener Klauseln durch entgegenstehende AGB des Kunden.
Konkrete Strategie:
Individuelle Verhandlung dokumentieren zu allen wesentlichen Punkten (Haftung, Mängelrechte, Zahlung, Eigentumsvorbehalt). § 305b BGB: Individualabrede > AGB.
Auftragsbestätigung mit ausdrücklicher Bezugnahme auf eigene AGB; Auftraggeber darf nicht widersprechen.
Bei Schweigen: Kein Last-Shot, aber Annahme ggf. nach kaufmännischem Bestätigungsschreiben (B2B).
Rechtsfolge: Knock-out: dispositives Recht gilt für die kollidierenden Bereiche; übrige AGB-Bestandteile bleiben jeweils wirksam, soweit sie sich nicht widersprechen.
Verbesserung: mindestens eine sichere Ersatzfassung und bei Bedarf eine verhandelbare Fallback-Fassung formulieren.
Praktische Faustregel
Wenn beide Seiten die "letzte Bestellbestätigung" für ihre AGB beanspruchen: Im deutschen Recht gilt für die strittigen Punkte das Gesetz. Wer Klarheit will, muss ausdrücklich verhandeln und das schriftlich festhalten (§ 305b BGB).