Wenn es um Battle of Forms AGB Kollision in AGB-Recht-Prüfer geht: zerlegt Ergebnis, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und Gegenposition; liefert eine Gegenprüfung mit Fehler-, Beweis- und Fristencheck. Auswahlstichwort: Battle Of Forms Agb Kollision; Arbeitsfeld: AGB-Recht-Prüfer.
SkillScore73Maintained
Automatic
◆Legal & Contracts pack
Last verified 8/13/2026
What it changes
Passed 16 of 22 test cases with the skill, and 12 of 22 without it.
Cites § 306 BGB regarding legal consequences of invalid standard terms.
Includes a traffic light risk rating (Klauselampel) for the assessed clause.
and 2 more in the full report
4 fixed12 passed either way6 still failing0 broke
Pass-rate lift
+18 pp
Tokens
+77%
Agent turns
0%
Response time
+13%
Model gemini-3.6-flashMeasured 8/13/2026v116 of 22 cases passed with skill
Tokens, turns and time describe resource use, not a dollar price.
See it in action
One of 4 test cases the skill fixed. Same model, same prompt, with and without the skill.
1 of 4
Prompt
A merchant buyer orders raw materials from a merchant seller. The seller's invoice references standard terms available on its website, which were never attached to the quote or order confirmation. Assess whether these standard terms were validly incorporated into this commercial contract.
What was checked, without and with the skill
Checked
Without skill
With skill
Evaluates incorporation rules under § 305 BGB taking into account the B2B exception in § 310 Abs. 1 BGB.
Missed
Passed
Determines whether reasonable notice and opportunity to review were provided prior to or at contract formation.
Passed
Passed
case-07 · gemini-3.6-flash · 8/13/2026 · answers are capped and redacted
What's inside
The instructions your model reads when the skill loads.
SKILL.md61 linessingle file
Battle of Forms AGB Kollision
Fachkern: Battle of Forms AGB Kollision
Klauselproblem (Battle of Forms AGB Kollision): prüft die AGB-Kontrolle quellenstreng entlang BGB §§ 305 bis 310 und ordnet Rechtsfolge, Risiko und bessere Fassung.
Beleglogik: Originalklausel, Vertragsumfeld, Verwendungsnachweis, Verhandlungsspuren, Kundengruppe, Marktstandard und wirtschaftliche Wirkung als Matrix erfassen.
Arbeitsprodukt: Klauselampel, Redline, Ersatzformulierung, Verhandlungsposition und gerichtsfeste Kurzbegründung mit Live-Check amtlicher Normenquellen.
Prüfpfad
Normenstand sichern: Vor tragenden Aussagen BGB §§ 305 bis 310 auf Gesetze im Internet prüfen; bei Verbandsrisiko UKlaG ergänzen.
Anwendungsbereich: AGB-Eigenschaft, Einbeziehung, Individualabrede, Verbraucher-/Unternehmerstatus und Sondermaterie klären.
Auslegung: kundenfeindlichste vertretbare Auslegung, Überraschung, Mehrdeutigkeit und Transparenz prüfen.
Inhaltskontrolle: § 307 BGB als Grundprüfung, danach einschlägige Klauselverbote aus §§ 308, 309 BGB und § 310 BGB einordnen.
Spezialfokus Battle of Forms (B2B - § 310 Abs. 1 BGB, §§ 154, 155 BGB):
Grundregel (deutsches Recht): Bei Kollision verdrängen sich die AGB der Vertragspartner gegenseitig in den kollidierenden Punkten ("Restgültigkeitslehre" / "Knock-out-Rule" - BGH, ständige Rechtsprechung). An ihre Stelle tritt das dispositive Gesetzesrecht.
Abweichende Theorie ("Last-Shot"): In einigen ausländischen Rechtsordnungen gilt: Die zuletzt versandten AGB sind maßgeblich. In Deutschland gilt diese Regel grundsätzlich nicht; Ausnahme nur, wenn die zuletzt versandten AGB ausdrücklich akzeptiert wurden.
CISG (UN-Kaufrecht): Bei internationalen Warenkäufen gilt - nach h.M. - ebenfalls die Knock-out-Rule (Art. 19 CISG); in der älteren Rechtsprechung teilweise Mirror-Image-Rule.
Abwehrklauseln ("AGB des Vertragspartners gelten nicht"): Treffen abwehrende und entgegenstehende AGB aufeinander, verdrängen sich beide. Eine Abwehrklausel hindert nicht die Verdrängung eigener Klauseln durch entgegenstehende AGB des Kunden.
Konkrete Strategie:
Individuelle Verhandlung dokumentieren zu allen wesentlichen Punkten (Haftung, Mängelrechte, Zahlung, Eigentumsvorbehalt). § 305b BGB: Individualabrede > AGB.
Auftragsbestätigung mit ausdrücklicher Bezugnahme auf eigene AGB; Auftraggeber darf nicht widersprechen.
Bei Schweigen: Kein Last-Shot, aber Annahme ggf. nach kaufmännischem Bestätigungsschreiben (B2B).
Rechtsfolge: Knock-out: dispositives Recht gilt für die kollidierenden Bereiche; übrige AGB-Bestandteile bleiben jeweils wirksam, soweit sie sich nicht widersprechen.
Verbesserung: mindestens eine sichere Ersatzfassung und bei Bedarf eine verhandelbare Fallback-Fassung formulieren.
Praktische Faustregel
Wenn beide Seiten die "letzte Bestellbestätigung" für ihre AGB beanspruchen: Im deutschen Recht gilt für die strittigen Punkte das Gesetz. Wer Klarheit will, muss ausdrücklich verhandeln und das schriftlich festhalten (§ 305b BGB).
Aktuelle BGH-Linie zur AGB-Kollision
Grundregel
Bei Kollision sich widersprechender AGB beider Parteien: Vertrag kommt nur insoweit zustande, als die AGB uebereinstimmen ("Restgueltigkeitstheorie").
Bei abweichenden Klauseln gilt das dispositive Recht (BGB / HGB).
BGH, Urteil vom 26.09.1973 - VIII ZR 106/72, BGHZ 61, 282: Die widerspruchslose Hinnahme einer modifizierten Auftragsbestätigung ist grundsätzlich noch keine Annahme; Durchführung und erkennbare Abschlussabsicht sind gesondert zu würdigen.
Wenn es um Kollisionsrecht IPR AGB in AGB-Recht-Prüfer geht: klärt Rolle, Ziel, Frist, Unterlagen und den passenden nächsten Fachskill; liefert eine Tatbestands- oder Anspruchsmatrix mit Gegenargumenten.